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Erneute Kämpfe im Jemen unterbrechen Waffenstillstand

Erneute Kämpfe im Jemen unterbrechen Waffenstillstand
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Im Jemen ist es zu Luftangriffen und gewalttätigen Zusammenstößen gekommen. Die Auseinandersetzungen fanden im Westen des Landes, in der Region Hudeida statt.

Damit ist der von den Vereinten Nationen ausgehandelte Waffenstillstand für den strategisch wichtigen Hafen Hudeida gebrochen worden.

In der vergangenen Woche hatte eine Delegation der Huthi-Rebellen mit der jemenitischen Regierung unter der Vermittlung der UNO miteinander gesprochen. Das Treffen in Schweden war das erste der Konfliktparteien seit zweieinhalb Jahren.

Die Vereinten Nationen fordern für den Jemen einen dringenden Einsatz von UN-Beobachtern. Damit soll die Umsetzung des Waffenstillstands in der Hafenstadt Hudeida und der Abzug rivalisierender Streitkräfte durchgesetzt werden. Dies könnte ein Durchbruch im vierjährigen Bürgerkrieg im Jemen sein.

Der Konflikt im Jemen begann 2014, als iranisch unterstützte Houthi-Rebellen die Hauptstadt Sanaa einnahmen und die Regierung von Präsident Hadi stürzten.

Der Krieg hat bis heute 10 000 Todesopfer gefordert. 8 Millionen Menschen sind vom Hungertod bedroht.