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Thailand: Sturmkatastrophe abgesagt

Thailand: Sturmkatastrophe abgesagt
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Der Tropensturm «Pabuk» hat in Thailand viel weniger Schäden angerichtet als befürchtet. Der Sturm zog mit Böen von bis zu 75 Stundenkilometern über Urlauberinseln wie Koh Tao oder Koh Samui hinweg. Die Behörden hoben ihre Sturmwarnung auf. «Pabuk» gilt offiziell nur
noch als Tiefdruckgebiet.

Die Wetterfront brachte allerdings große Mengen Regen. Viele Straßen standen unter Wasser. Bäume wurden entwurzelt und Dächer abgedeckt. Insgesamt mussten in dem südostasiatischen Land annähernd 30.000 Menschen vorübergehend in Notunterkünfte umziehen. Betroffen waren mehrere Provinzen im Süden Thailands.

Am Freitag war ein Fischer ums Leben gekommen, als sein Boot von einer hohen Welle getroffen wurde.

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MIT VERSPÄTUNGEN RECHNEN

Der Flughafen der Insel Koh Samui nahm am Samstag seinen Betrieb wieder auf. Auch die Fähren, auf die auch viele Touristen angewiesen sind, sollten im Lauf des Wochenendes wieder verkehren. Bei der Rückkehr müssen manche Urlauber aber mit Verspätungen rechnen.

In Thailand halten sich geschätzt 30.000 deutsche Touristen auf, um dem europäischen Winter zu entkommen. Die Hochsaison dauert in den meisten Regionen Thailands von November bis Ende März, zum Teil bis April. Die Behörden hatten befürchtet, dass «Pabuk» ähnlich zerstörerisch werden könnte wie der Tropensturm «Harriet» 1962. Damals kamen in Thailand fast tausend Menschen ums Leben.

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