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Brexit-Bremse: Autoverkäufe brechen ein

Brexit-Bremse: Autoverkäufe brechen ein
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In Großbritannien sind im letzten Jahr deutlich weniger neue Autos verkauft worden, der Absatz sank um fast sieben Prozent auf rund 2,4 Millionen Fahrzeuge, wie der britische Autobranchenverband mitteilte. So massiv waren die Verkäufe nur während der Finanzkrise 2008 eingebrochen, damals betrug der Rückgang mehr als elf Prozent.

Gründe für den Einbruch sind laut Branchenverband die mit einem Minus von fast 30 % deutlich geringere Nachfrage nach Diesel-Fahrzeugen, strengere Abgasstandards - und die Sorge vor dem Austritt aus der EU.

Noch im Herbst hatte der Verband deutlich vor den Auswirkungen des Brexits auf die Autobranche gewarnt, die mehr als 850.000 Menschen im Land beschäftigt. Mit britischem Understatement ließ der Branchenverband wissen, es falle schwer, im Brexit irgendeinen Vorteil zu sehen.

Die Aussichten für 2019 sind entsprechend negativ, es wird mit weiter sinkenden Verkäufen gerechnet. Und sollte es tatsächlich zu einem No-Deal Brexit kommen, würde das Arbeitsplätze kosten, so der Verband. Es käme wohl zu einer Drosselung der Produktion in britischen Werken, denn die internationalen Autokonzerne könnten um der Produktionssicherheit willen ihre Fertigung ins Ausland verlagern.