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Britische Unternehmen warnen vor ungeregeltem Austritt

Britische Unternehmen warnen vor ungeregeltem Austritt
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Etwa 100 Tage vor dem Brexit geht Großbritannien in die Weihnachtspause, ohne dass es politisch vorwärts geht. Da eine Mehrheit für ihren mit der EU ausgehandelten Vertrag nicht in Sicht ist, will Premierministerin Theresa May das Unterhaus erst Ende Januar darüber abstimmen lassen. Scharfe Kritik an Mays Verschiebung kam vom Oppositionsführer Jeremy Corbyn.

Weihnachten in Westminster

Er könne noch so wütend werden angesichts des Brexit-Deals, aber das täusche nicht über die Tatsache hinweg, dass Corbyn selbst keinen eigenen Plan habe. Sie wisse, es sei Weihnachten. Er habe wahrscheinlich bereits in seinem Strumpf a m Kamin nachgesehen. Doch selbst dort sei kein Brexit-Deal versteckt, sagte May.

Da das Land politisch still steht, rechnen viele mit einem ungeregelten Austritt aus der EU. Dazu Corbyn: "Kein Deal wäre ein Desaster für unser Land. Keine verantwortungsvolle Regierung würde das zulassen. Die Premierministerin rennt kopflos in der Gegend rum im Versuch, den schlechten Deal wie das weniger schlimme Übel aussehen zu lassen."

Notfall-Plan

Sollte es zu einem Austritt ohne Deal kommen, stellte die Regierung Vorschläge vor: Sie denkt an befristete Arbeitsvisa ebenso wie eine Obergrenze für die Aufnahme von ausländischen Arbeitskräften, die sich in Großbritannien niederlassen dürfen. Dadurch sollen die Folgen für die Wirtschaft abgefedert werden,

Britische Unternehmensverbände schlugen bereits Alarm: Die Wirtschaft sei nicht auf einen No Deal vorbereitet und würde ins Chaos stürzen. Die Abgeordneten sollten die persönlichen Angriffe beenden und den Brexit-Deal der Premierministerin unterstützen.