Eilmeldung

Eilmeldung

Das sind die 4 großen Oscar-Gewinner

Das sind die 4 großen Oscar-Gewinner
@ Copyright :
REUTERS/Mike Segar
Schriftgrösse Aa Aa

Freudentränen und funkelnde Augen nach der Oscar-Verleihung: Ein sehr stolzer Rami Malek, der als bester Schauspieler ausgezeichnet wurde - auch Lady Gaga schien glücklich. Und natürlich ein großer Moment für den afroamerikanischen Filmemacher Spike Lee, der nach über 35 Filmen mit "BlacKkKlansman" seinen ersten Oscar erhalten hat.

Vier Oscars für "Bohemian Rhapsody"

"Bohemian Rhapsody" erhielt vier Oscars, für den besten Schauspieler, den besten Schnitt, den besten Ton und den besten Tonschnitt. Die Geschichte von Oueen-Frontmann Freddie Mercury berührte das Publikum auf der ganzen Welt.

Queen-Musiker und Co-Gründer Brian May freute sich sehr: "Dieser Erfolg hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Ich freue mich so, wenn mich Leute anrufen und sagen: 'Wir haben während des Filmes geweint und ihn uns immer wieder angesehen'."

Konzerttournee eines Jazz-Musikers: "Green Book" überzeugte in drei Kategorien

Peter Farrellys Film "Green Book" gewann drei Oscars. Darunter: bester Film, bestes Originaldrehbuch und bester Nebendarsteller.

Ein Film inspiert von der Südstaaten-Tournee des schwarzen Jazzpianisten Dr. Don Shirley Anfang der 60er-Jahre. Mit einem Budget von nur 23 Millionen Dollar spielte "Green Book" sechsmal so viel in den Kinos ein.

Regisseur Peter Farrelly zeigte sich sehr glücklich: "Ich bin meinen Schauspielern Viggo Mortensen und Mahershala Ali sehr dankbar. Ich mache keinen Film mehr ohne diese Jungs. Im Ernst. Ich hatte nur ein Drehbuch und kein Studio und sie sind trotzdem an Bord gekommen. Ich hätte diesen Film nie mit jemandem außer den beiden machen können. Ich empfinde tiefe Dankbarkeit."

"Roma": Zehn Nominierungen, drei Oscars

"Roma", von Regisseur Alfonso Cuarón, gehörte zu den Filmen mit den meisten Nominierungen, insgesamt waren es zehn. Am Ende gewann der Netflix-Film drei goldene Statuen für: bester fremdsprachiger Film, beste Kamera und beste Regie.

Es war das erste Mal, dass ein von Netflix produzierter Film für einen Oscar nominiert wurde. Die Online-Streaming-Plattform hatte enormes Interesse an einem Erfolg und gab Schätzungen zufolge mindestens 25 Millionen Dollar für die Oscar-Kampagne aus.

"Black Panther": Drei Oscars und 1,3 Milliarden an Kinokassen

Der Oscar für das beste Szenenbild ging an Hannah Beachler für ihre Arbeit beim Film "Black Panther".

Siebenmal war der Superheldenfilm nominiert gewesen. Ausgezeichnet wurde Black Panther schließlich mit drei Oscars. Neben dem Szenenbild überzeugte er mit dem besten Kostümdesign und der besten Filmmusik. Basierend auf einem Marvel-Comic hatte Black Panther ein Budget von über 200 Millionen Dollar. An den Kassen verdiente der Film über 1,3 Milliarden. Außerdem ist er der erste Superheldenfilm, der jemals als bester Film nominiert war.