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Krisentreffen im Streit um Air France-KLM-Anteile

Krisentreffen im Streit um Air France-KLM-Anteile
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Frankreich und die Niederlande haben nach einem Krisentreffen bekannt gegeben, dass sie zusammenarbeiten wollen, um die Fluglinie Air France-KLM zu stärken.

Am Mittwoch hatten die Niederlande überraschend einen Anteil von 14 Prozent übernommen und damit den Ärger Frankreichs auf sich gezogen. Der französische Staat hält einen dfast genauso großen Anteil, nämlich 14,3 Prozent. Frankreich hatte die Niederlande um eine Erklärung für ihren Einstieg gebeten.

"Ich weiß - unsere Aufstockung ist nicht wirklich orthodox. Aber wir kommen mit guten Absichten", sagte der niederländische Finanzminister Wopke Hoekstra auf der anschließenden Pressekonferenz.

Bis Ende Juni wollen die beiden Länder ihre Zusamenarbeit weiter ausloten. Dazu hätten sie eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Sie streben ein faires und ausgewogenes Ergebnis an und wollen Air France-KLM zur leistungsstärksten Fluggesellschaft der Welt machen, so der niederländische Finanzminister und sein französischer Amtskollege Bruno Le Maire.

Ein Grund für den Einstieg der Niederlande soll die befürchtete Schwächung des Drehkreuzes Amsterdam-Schiphol zu Gunsten von Paris sein.