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#EUroadtrip: Auf dem roten Sofa mit Fußballstar Nuno Gomes

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An der portugiesischen Küste beginnt für Euronews eine zehn Wochen lange Reise durch mehrere europäische Länder. Wir wollen herausfinden, was die Menschen vom nächsten Europaparlament erwarten.

Station 3: Alentejo, Portugal

Auf dem Roadtrip von Euronews durch Portugal interviewte Anelise Borges den ehemaligen Fußballer Nuno Gomes:

Euronews: Nuno Gomes, vielen Dank, dass Sie bei uns sind. Sie waren und sind einer der größten Fußballstars Portugals, ein Symbol für hohe Fußballkunst. Fühlen Sie sich eher portugiesisch oder europäisch?

Nuno Gomes: Ich will ehrlich sein. Ich fühle mich eher als Portugiese, denn als Europäer, aber in letzter Zeit habe ich auch das Gefühl, Teil von Europa zu sein. Ich denke, wir neigen immer mehr dazu, das Land zu vergessen, aus dem wir kommen, und sagen, dass wir Europäer sind. Ich habe es in den letzten Jahren gespürt. Auch weil ich viel gereist bin und wir uns mit dieser europäischen Leichtigkeit auch in anderen Ländern zuhause fühlen.

Euronews: Denken Sie, dass die Probleme, mit denen Europa derzeit konfrontiert ist - etwa der Aufstieg des Populismus - Schuld der Politiker ist? Politiker müssen mehr tun, um sich den Menschen anzunähern. Sie, die Fußballstars, sind den Menschen sehr nahe ...

Nuno Gomes: Ich denke, wenn die Menschen ein besseres Gefühl dafür haben, was Politiker tun, sind sie Politikern gegenüber verständnisvoller. Oft entspricht die allgemeine Meinung, die wir über Politiker und die Politik haben, nicht der Realität. Wenn uns die Politiker selbst mehr über ihre Arbeit und ihren Alltaginformieren - so wie es im Fußball geschieht - würden die Menschen die Politiker und die Politik anders betrachten.

Euronews: Was wird Ihrer Meinung nach mit Europa in den kommenden Monaten und Jahren passieren? Denken Sie, dass wir uns auf die Stärkung der Europäischen Union hinbewegen, oder dass die europäischen Länder der Meinung sind, jeder solle jetzt für sich alleine sein?

Nuno Gomes: Ich denke, die Europäische Union wird weiter wachsen, sie wird stark sein. Ich hoffe, dass es keine weiteren Länder gibt, die gehen wollen. Ich hoffe, dass es keine Spaltungen gibt, sondern dass die Länder ihre Probleme unter- und miteinander lösen können. Ich wünsche mir, dass alle in die gleiche Richtung gehen können. Dann können wir alle davon profitieren.

Das ganze Interview können Sie oben im Videoplayer schauen.

#EUroadtrip | Eine Übersicht der einzelnen Stationen finden Sie hier.