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EU-Agrarreform: Mehr Geld für Kleinbauern

EU-Agrarreform: Mehr Geld für Kleinbauern
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Weniger Geld für Großbetriebe – mehr für Kleinbauern, junge und weibliche Landwirte. Das ist eine der Grundlagen der neuen EU-Agrarpolitik ab 2020 verwirklicht werden soll. Der zuständige Ausschuss des Europaparlaments einigte sich am Dienstag auf eine gemeinsame Position für die Agrarreform. Mindestens zwei Prozent der Direktzahlungen sollen künftig an Jungbauern gehen.

"Wir müssen eine bessere Zukunft für junge Landwirte schaffen, bessere Einstiegshilfen in den Sektor. Deshalb fordern wir, dass mehr in ihre Betriebe investiert wird. Das wird sich auch positiv auf unseren Markt auswirken, denn wir brauchen mehr hochwertige und nachhaltig produzierte Lebensmittel. Aber dafür müssen wir die Branche attraktiver für junge Landwirte machen und sicherstellen, dass die Verbraucher durch ihre Kaufentscheidungen die nachhaltige Landwirtschaft in der EU unterstützen", sagt COPA-COGECA-Generalsekretär Pekka Pesonen.

Grüner und gerechter soll Europas Agrarpolitik also werden. Ein Etikettenschwindel, sagen Umweltschützer. Wirklich Neues sei nicht vereinbart worden. Es würden auch weiterhin Milliarden in intensive, exportorientierte Landwirtschaft gepumpt, anstatt endlich mehr Geld in Umwelt-, Tier- und Klimaschutz zu stecken.