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Iran: Donald Trump droht und lockt

Iran: Donald Trump droht und lockt
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US Präsident Donald Trump hat am Wochenende einerseits zusätzliche , nicht näher benannte Sanktionen gegen den Iran angedroht, andererseits seine Gesprächsbereitschaft erneut betont. Trump stellte dem Iran zugleich wirtschaftlichen Aufschwung in Aussicht, sollte er auf Atomwaffen verzichten.

Donald Trump vor Journalisten:

"Will der Iran wieder eine wohlhabende Nation sein, wieder werden will, sagen wir es so: "Lasst uns den Iran wieder großartig machen. Macht das Sinn? Mach den Iran wieder großartig. Für mich ist das in Ordnung. Aber daraus wird nichts, wenn sie glauben sollten, dass sie in fünf oder sechs Jahren Atomwaffe haben werden."

Einen Tag zuvor hatte Trump einen bereits angelaufenen Militärschlag gegen den Iran abgebrochen. Die militärische Option sei aber nicht vom Tisch, auch wenn keinen Krieg wolle. Der US Präsident erklärte vor Journalisten, er wolle weiter mit seinen Beratern an einer Strategie arbeiten, um in dem sich seit Monaten zuspitzenden Konflikt mit dem Iran einen Krieg zu verhindern.

Die jüngste Eskalation ist dem Abschuss einer US-Spionagedrohne in der Strasse von Hormuz zu verdanken - laut amerikanischen Angaben flog sie in internationalem Luftraum. Der Iran wiederum behauptet, die Drohne sei in iranisches Gebiet eingedrungen - und man habe jedes Recht gehabt, sie abzuschiessen. Die Vereinigten Staaten haben eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates beantragt, dort will der Iran Belege für die Grenzverletzung vorlegen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, die internationale Gemeinschaft müsse nach einer politischen Lösung für den Iran suchen, eine weitere Eskalation müsse verhindert werden.