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EU-Afrika: Kultur für Entwicklung

EU-Afrika: Kultur für Entwicklung
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Musik kann Leben verändern und für wirtschaftliche Entwicklung sorgen - so die Botschaft von 12 Künstlern aus Europa und Afrika, die an einem zweiwöchigen Workshop in der ethiopischen Haupstadt Addis Abbeba teilgenommen haben.

Um die Botschaft weiter zu tragen, haben sie einen Film gemacht, der unterstreichen will, wie Investitionen in Kultur dem Wirtschaftswachstum helfen kann - besonders in Afrika, wo es an Infrastruktur und Mobilität mangelt.

Einer der Workshop-Teilnehmer, der Pianist Samuel Yirga kam zu den Europäischen Entwicklungstagen EDD19 nach Brüssel:

"Wir haben versucht, die Unterschiede zwischen unseren Kulturen zu verstehen, aber auch, was uns vereint. Die Musik kann viel bewegen, ich selbst setze sie ein, um Frauen und Kindern zu helfen."

Auch für europäische Künstler birgt der afrikanische Markt viele noch unerschlossene Möglichkeiten. Projekte wie diese können allerdings nur durch eine adäquate Förderung auf eine professionelle und nachhaltige Ebene gebracht werden, so Bernard de Launoit von der belgischen Musikakademie Chapelle Musicale Reine Elisabeth:

"Wir müssen herausfinden, wie wir ein echtes Netzwerk aufbauen können, mit Hilfe der Arikanischen Union und der Europäischen Union. Nur so können wir langfristig Erfolg haben."

Afrika hat eine der höchsten Geburtsraten der Welt und braucht pro Jahr 15 Millionen neue Jobs. Nun haben Afrikanische und Europäische Union ein neues Jugendförderprogramm mit einem Budget von zehn Millionen Euro aufgelegt. Damit sollen auch speziell Kulturschaffende gefördert werden.

Hatoumata Magassa vom AU-EU Youth Cooperation Hub:

"Es geht darum, alle Mitglieder des Ökosystems kulturelles Unternehmertum zusammenzubringen: die Künstler, die Förderorganisationen, die Entwickler und die Ausbilder, undzwar zu einer Verantsaltultung, entweder in Europa oder in Afrika. Das wird die Künstler weiterbringen und alle möglichen Gelegenheiten schaffen."

Auch das Bildungssystem in Afrika, das noch sehr viele Menschen nicht erreicht, profitiert von Kunst und Künstlern, die Kreativität und kritisches Denken fördern.