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USA: Kiew darf weitreichende ATACMS-Kurzstreckenraketen gegen besetzte Krim einsetzen

Ein ukrainischer Soldat der 65. Brigade fährt in einem gepanzerten Fahrzeug an der Frontlinie in der Region Saporischschja, Ukraine, Sonntag, 21. April 2024.
Ein ukrainischer Soldat der 65. Brigade fährt in einem gepanzerten Fahrzeug an der Frontlinie in der Region Saporischschja, Ukraine, Sonntag, 21. April 2024. Copyright Andriy Andriyenko/Copyright 2020 The AP. All rights reserved
Copyright Andriy Andriyenko/Copyright 2020 The AP. All rights reserved
Von Johanna Urbancik mit AP
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US-Medienberichten zufolge hat die USA der Ukraine grünes Licht gegeben, die weitreichenden #ATACMS-Kurzstreckenraketen gegen Ziele auf der besetzten Krim einzusetzen.

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Die USA haben der Ukraine grünes Licht gegeben, die weitreichenden ATACMS-Kurzstreckenraketen auch gegen Ziele auf der besetzten Krim einzusetzen, wie von der New York Times unter Berufung auf das Pentagon berichtet wurde. Beamte des Pentagon weigerten sich allerdings, die genaue Anzahl der an die Ukraine gelieferten Kurzstreckensysteme zu nennen. Die US-Regierung hat die weitreichenden ATACMS heimlich geschickt, um Russland nicht zu alarmieren, so die New York Times.

Diese Entscheidung und das kürzlich genehmigte Hilfspaket aus den USA wurde von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg begrüßt, der jedoch weitere Patriot-Abwehrsysteme für die Ukraine forderte. Stoltenberg erklärte: "Die Ukraine war waffentechnisch unterlegen, was es Russland ermöglichte, an der Front voranzukommen. Die Ukraine litt unter einem Mangel an Luftabwehr, wodurch russische Raketen und Drohnen ihre Ziele leichter treffen konnten, und es fehlten präzise Angriffsmöglichkeiten, was es Russland ermöglichte, mehr Kräfte zu konzentrieren. Es ist noch nicht zu spät für die Ukraine, sich durchzusetzen, denn weitere Unterstützung ist auf dem Weg."

Kiew verschärft Druck auf wehrfähige Männer im Ausland

Litauen und Polen haben ihre Bereitschaft erklärt, die Ukraine bei der Rückkehr von Männern im kampffähigen Alter zu unterstützen. "Wir haben schon lange vorgeschlagen, dass wir der ukrainischen Seite helfen können, dafür zu sorgen, dass die Wehrpflichtigen in die Ukraine gehen", sagte der polnische Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz gegenüber dem Fernsehsender Polsat. Er hat allerdings keine weiteren Details genannt, welche Mechanismen dafür eingesetzt werden würden.

Das ukrainische Außenministerium hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass es die konsularischen Dienstleistungen für im Ausland lebende wehrpflichtige Männer aussetzen werde.  

Auf X schrieb der ukrainische Außenminister, Dmitro Kuleba: "Ein Auslandsaufenthalt entbindet einen Bürger nicht von seinen Pflichten gegenüber dem Vaterland. Deshalb habe ich gestern Maßnahmen zur Wiederherstellung eines fairen Verhältnisses zu Männern im wehrpflichtigen Alter in der Ukraine und im Ausland angeordnet. Das wird gerecht sein." Weitere Informationen werden folgen, schrieb er auf X.

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