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40 Jahre "Apocalypse Now" - und ein Final Cut

40 Jahre "Apocalypse Now" - und ein Final Cut
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1979 erschien Apocalypse Now, ein Antikriegsfilm von Francis Ford Coppola. Jetzt hat der Regisseur in Los Angeles seine persönliche Endfassung des Schnitts vorgestellt. Der Film gilt als einer der besten und einflussreichten des 20. Jahrhunderts, gewann zwei Oscars und die Goldene Palme in Cannes. Ursprünglich zweieinhalb Stunden lang, hat Coppola den Film seit 2001 zweimal umgeschnitten, sein jetziger Final Cut ist eine halbe Stunde länger als die Urfassung, die Erzählstränge mit zusätzlichen Szenen leicht verändert.

Francis Ford Coppola erklärt, warum:

"Wenn ein Film zum ersten Mal herauskommt, ist man sehr nervös, làuft er etwas schwächer oder stärker, es geht um seine Zukunft. Man neigt also dazu, sehr empfindlich zu sein, wenn die Leute das Gefühl haben, dass der Film zu lang ist, man neigt dazu, ihn zu kurz zu machen, oder wenn die Leute ihn für etwas zu ungewöhnlich oder zu surreal oder zu seltsam halten, versucht man, ihn etwas normaler zu machen, weil man will, dass er überlebt. Wenn der Film überlebt, erkennt man im Nachhinein, dass er länger hätte sein sollen, oder dass diese oder jene Szenen doch hätten beibehalten werden sollen."

2001 hatte Coppola die Urfassung von 153 Minuten schon einmal überarbeitet, Apocalyps Now - Redux hatte dann eine Länge von 202 Minuten. Seine jetztige, finale Version ist wieder kürzer, sie hat 183 Minuten.

Coppola hat mit Apocalypse Now ein allgmeingültiges Werk geschaffen, in welcher Fassung auch immer: er zeigt heute genauso wie vor 40 Jahren, was Krieg ist - und was er aus Menschen machen kann.