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Deutscher soll auf Mallorca absichtlich drei Waldbrände entfacht haben

Esporles auf Mallorca
Esporles auf Mallorca -
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Bild von Frank Meitzke auf Pixabay
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Auf Mallorca ist ein Deutscher festgenommen und inhaftiert worden. Der Grund: Brandstiftung. Der 45-Jährige wird Medienberichten zufolge verdächtigt, in der vergangenen Woche in den Wäldern um das Bergdorf Esporles im Tramuntanagebirge im Nordwesten der spanischen Urlaubsinsel sowie in Son Quint unweit von Palma insgesamt drei Brände absichtlich entfacht zu haben. Demnach bestätigte die Polizei diese Informationen.

Der frühere Mitarbeiter der Bundeswehr habe sich bei seiner Festnahme heftig gewehrt, hieß es. Er sei der Polizei schon bekannt und seit vielen Monaten auf Mallorca. Er habe in der Vergangenheit unter anderem schon Auseinandersetzungen mit Beamten gehabt. Weitere Angaben zu Identität und Herkunft des Mannes könne man nicht machen, erklärte ein Polizeisprecher.

Bei der Festnahme seien Grillanzünder, Feuerzeuge und ein Blasebalg sichergestellt worden, mit denen der Mann vermutlich weitere Waldbrände habe legen wollen. Der mutmaßliche Brandstifter sei dank Aussagen von Augenzeugen identifiziert und gefunden worden, hieß es.

Bei den drei Waldbränden, für die der Deutsche verantwortlich gemacht wird, war der Schaden dank des schnellen Eingreifens von Nachbarn und der Feuerwehr nicht allzu groß. Insgesamt seien etwas mehr als 8000 Quadratmeter Pinienwald zerstört worden. Diese Fläche entspricht der Größe eines großen Fußballfeldes.

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