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82 Migranten dürfen in Lampedusa an Land

82 Migranten dürfen in Lampedusa an Land
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Für die 82 Migranten auf dem Rettungsschiff "Ocean Viking" gibt es Grund zur Freude. Die italienische Regierung lässt sie in Lampedusa an Land.

Italiens Außenminister Luigi di Maio stellte klar, Italien wollte nicht, dass die Migranten im Land blieben: "Es ist ganz klar, dass es ebenso wie unter der Vorgängerregierung unser Ziel ist, dass die Migranten in andere europäische Länder kommen. Wir wollen sichergehen, dass - wenn ein Ausländer hier in Italien auf einem Migrantenboot ankommt, dass er dann auch in ein anderes europäisches Land weiterreist."

Berlin bot an, eventuell 25 Prozent der über das Mittelmeer nach Italien kommenden Migranten in Deutschland aufzunehmen.

Innenminister Horst Seehofer sagte der "Süddeutschen Zeitung", die Gespräche liefen noch. Wenn aber alles bleibe wie besprochen, "können wir 25 Prozent der aus Seenot geretteten Menschen übernehmen, die vor Italien auftauchen".

"Run auf Deutschland"

Scharfe Kritik an Seehofers Angebot äußerte AfD-Fraktionschefin Alice Weidel. "Diese Nachricht wird sich unter Schleppern wie Migranten wie ein Lauffeuer verbreiten, der Run auf Deutschland wird sich noch verstärken", erklärte sie. "Angesichts steigender Kriminalität und unendlicher Kosten zu behaupten, Deutschland würde durch die Aufnahme weiterer Asylbewerber nicht überfordert, schlägt dem Fass den Boden aus." Sie forderte, Migranten, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, zurück ans afrikanische Festland zu bringen.

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