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Olympia: Prachtvoller Abschluss in Verona, Medaillen-Rekord für Norwegen

Olympische Ringe in Verona
Olympische Ringe in Verona Copyright  AP Photo
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Von Euronews
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Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina sind am Sonntag mit einer prachtvollen Abschlussfeier in der Arena di Verona zu Ende gegangen. Norwegen steht an der Spitze des Medaillenspiegels.

Für das glanzvolle Abschluss-Spektakel der Olympischen Winterspiele hatten die Organisatoren in der UNESCO-Welterbestätte eine eindrucksvolle Kulisse gefunden. Farbenprächtige Lichteffekte und Statisten in historischen Kostümen setzten zusätzliche Akzente neben der langen Reihe der Sportlerinnen und Sportler, die nach den Anstrengungen der vergangenen Tage durch das Amphitheater defilierten.

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Die Wahl der Arena von Verona als Austragungsort für die Schlussfeier war eines der symbolischen Elemente der ersten "breit angelegten" Olympischen Winterspiele in der Geschichte, die an verschiedenen Orten ausgetragen wurden und sich durch ein über ein breites Gebiet verteiltes Organisationsmodell auszeichnen. Damit sollte die Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen.

Unter dem Titel "Beauty in Action" sollte die Show die Harmonie zwischen Sport, Natur und Stadt zelebrieren. Italienische Tradition wurde mit Moderne verflochten, Design und Technologie sollten miteinander verschmelzen. Die Veranstalter wollten die starke Verbindung zwischen historischem Klassizismus und der zeitgenössischen Vision des Landes feiern.

Die Arena di Verona als eindrucksvolle Kulisse der Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele 2026
Die Arena di Verona als eindrucksvolle Kulisse der Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele 2026 AP Photo

Stars wie Achille Lauro, Gabry Ponte, Benedetta Porcaroli und Major Lazer bereicherten das Programm. Tanz, Oper und Elektronik wurden zu einem multisensorischen Erlebnis vermischt.

Norwegen auf Platz eins des Medaillenspiegels

Beim letzten Wettkampf der Olympischen Spiele sorgten am Sonntagnachmittag die Eishockeyteams der Vereinigten Staaten und Kanada für ein spannendes Finale. Mit 2:1 nach Verlängerung holten die US-Amerikanischer Gold.

Im endgültigen Medaillenspiegel stellte Norwegen Rekorde auf: Das Land belegt mit insgesamt 41 Medaillen Platz Eins: 18 Gold-, 12 Silber- und 11 Bronzemedaillen. Der 11. Sieg für die norwegische Delegation in der Geschichte der Olympischen Winterspiele und der vierte in Folge.

Den zweiten Platz belegen die Vereinigten Staaten mit 33 Medaillen (12 Gold, 12 Silber und 9 Bronze), unter anderem dank der Siege bei den Eishockeyturnieren der Männer und Frauen. Auf Platz Drei kommen die Niederlande mit insgesamt 20 Medaillen (10 Gold, 7 Silber und 3 Bronze), die alle in den Disziplinen Eisschnelllauf und Shorttrack gewonnen wurden.

Gastgeber Italien steht mit insgesamt 30 Medaillen auf dem vierten Platz - das beste Ergebnis in seiner Geschichte bei den Olympischen Winterspielen. Die Ausbeute umfasst 10 Gold-, 6 Silber- und 14 Bronzemedaillen. Auffällig bei der Abschlussfeier die vielen weiblichen Mitglieder der Delegation, die für den Medaillensegen sorgten.

Deutschland folgt als Fünfter im Medaillenspiegel mit 26 Medaillen (10 Gold, 6 Silber und 14 Bronze), Frankreich als Sechster mit 23 Medaillen (8 Gold, 9 Silber und 6 Bronze). Insgesamt sind 29 Länder im olympischen Medaillenspiegel vertreten.

IOC-Anerkennung für Mattarella und Meloni

Am letzten Tag der Spiele wurde auch eine wichtige institutionelle Anerkennung ausgesprochen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verlieh Italiens Präsidenten Sergio Mattarella und Ministerpräsidentin Giorgia Meloni den Olympischen Orden in Gold, die höchste Auszeichnung der Organisation.

IOC-Präsidentin Kirsty Coventry erklärte, die Auszeichnung sei ein Zeichen des Dankes für den Beitrag der beiden zur Verwirklichung der Spiele und dafür, dass sie dazu beigetragen haben, diese unvergesslich zu machen.

In einer Botschaft auf X bedankte sich Meloni bei den italienischen Athletinnen und Athleten, betonte den Wert der olympischen Erfahrung und sprach von Emotionen, die für die Ewigkeit bestimmt seien.

Der Geschäftsführer von Milano - Cortina Andrea Varnier bilanzierte, dass rund 88 Prozent der Eintrittskarten verkauft worden seien.

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