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Kopenhagens ehrgeizige Umweltziele

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Kopenhagens ehrgeizige Umweltziele
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Kopenhagen hat sich ein ehrgeiziges Umweltziel gesetzt.

Die Stadtväter wollen bis 2025 die erste komplett schadstoffneutrale Haupstadt der Welt werden.

Das Projekt wurde vor bereits 17 Jahren gestartet und benötigte Investitionen von mehr als 26 Milliarden Euro.

Es gibt mittlerweile ganze Öko-Stadtteile mit vegetalisierten Fassaden, die die Temperaturen regulieren oder Regenwasser sammeln.

"Wir stehen hier auf dem Dach eine Parkhauses. Unter uns befinden sich eine große Recycling-Station und ein Supermarkt.

Es ist ein Beispiel, wie man Lebensbereiche kombinieren kann", meint der Umweltberater Ulrik Lassen.

Im Zentrum des dänischen Projekts stehen erneuerbare Energien.

Im Jahr 2000 war dies der größte Windpark der Welt. Er liefert Strom für 60.000 Haushalte.

Die Stadt will zwei weitere Parks errichten.

Auch soll der existierende modernisiert werden.

"Wir wollen ihre Leistungskraft erhöhen. Da wir nahe des Flughafens sind, dürfen die Windräder nicht höher sein", erklärt Monica Magnussen von Meet Copenhagen City.

"Aber die Technologie hat sich in den letzten 20 Jahren derart weiter entwickelt, dass wir ihre Leistung um ein Drittel erhöhen können."

Kopenhagen ist keine Autostadt. Drei Viertel aller Bewegungen sind zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn.

Das U-Bahn-Netz wird ausgebaut. Im September wurde eine neue Linie eingerichtet.

Ziel: weniger Staus und weniger Schadstoff-Ausstoss.

"Wenn Sie die Metro benutzen, verringern sich Ihre Emissionen um sieben Gramm pro Kilometer pro Passagier.

Bei einer normalen Autofahrt in der Stadt liegt die Emission bei etwa 130 Gramm pro Kilometer", so Henrik Plougmann-Olsen von den Kopenhagener Verkehrsbetrieben.

65 Millionen Passagiere wird die Kopenhagener Metro in diesem Jahr transportiert haben - 2020 sollen es 120 Millionen Fahrgäste sein.