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Neue Bahnverbindung soll Verkehr in Genf entlasten

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Neue Bahnverbindung soll Verkehr in Genf entlasten
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Im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Frankreich nimmt das größte grenzüberschreitende S-Bahn-Netz seinen Betrieb auf.

Der Léman Express bedient auf einer Strecke von 230 Kilometern 45 Bahnhöfe in den Kantonen Waadt und Genf sowie im französischen Department Haute-Savoie. Am Bahnhof in Genf wurde die Jungfernfahrt mit einem Großaufgebot von Medien und einem Trommelorchester gefeiert. Die Fahrt von hier in die französische Grenzstadt Annemasse dauert jetzt nur noch 22 Minuten.

50.000 Passagiere pro Tag

Auf französischer Seite lähmte der Streik der Bahnangestellten am ersten Tag noch den Verkehr.

Die Kosten für den teilweisen Neubau und die Sanierung bestehender Trassen liegen bei 1,8 Milliarden Euro, gemeinsam finanziert von der Schweiz und Frankreich. Die Bahngesellschaften beider Seiten investierten zusätzlich in 40 neue Züge.

50.000 Passagiere sollen den Leman Express täglich nutzen und damit den Autoverkehr in der Grenzregion entlasten. Jeden Tag sind eine halbe Million Autos rund um Genf unterwegs.