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Ganz besondere Fest- und Feiertage auf der ISS

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Ganz besondere Fest- und Feiertage auf der ISS
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Anlässlich des 50. Jubiläums der Mondlandung hat sich der italienische Astronaut Luca Parmitano mit seinem Team am 20. Juli 2019 zu einer sechsmonatigen Mission ins All aufgemacht. Während seiner Zeit auf der Internationalen Raumstation ISS berichtet er für Euronews regelmäßig aus dem Weltraum. An Bord der ISS gibt es immer etwas zu tun und die Fest- und Feiertage werden etwas anders gefeiert.

"Während alle Welt die Weihnachtsfeiertage und das neue Jahr feierten, ging das Leben an Bord der ISS weiter - viel zu tun wie immer, wenn nicht sogar mehr als sonst", erzählt ESA-Astronaut Luca Parmitano. "Am Heiligabend kamen wir alle zusammen. Das war ein schönes Treffen, bei dem wir den Geburtstag von Oleg Skripochka feierten, einem meiner russischen Besatzungskollegen - eine etwas andere Art, Heiligabend zu feiern, denn es wurde eine große Geburtstagsparty.

ESA

Silvester in verschiedenen Zeitzonen

Auch in das neue Jahr haben die Astronauten auf eine ganz besondere Art hinein gefeiert: "Silvester zu feiern war sehr interessant. Denn natürlich kommen wir alle aus verschiedenen Ländern. Und wann hat man schon einmal die Chance, Silvester in verschiedenen Zeitzonen zu feiern", meint Luca Parmitano. "Das erste Mal begrüßten wir das neue Jahr in der Moskauer Zeit - wir sangen und feierten lauthals. Und dann gegen 11 Uhr, als es Mitternacht in Italien war, das bekanntlich mein Heimatland ist, feierte ich das italienische Neujahrsfest. Und dann um Mitternacht mitteleuropäischer Zeit feierten wir an Bord der Raumstation."

Proben und wissenschaftliche Ergebnisse kehren mit dem "Dragon" zur Erde zurück

Aber über die Feiertage hatten die Astronauten auch viel zu tun. In den vergangenen Wochen haben sie den Rückflug des "Dragon 19" vorbereitet: Das Space X-Raumschiff, das alle Proben, die sich in den vergangenen Monaten auf der Raumstation angesammelt haben, wieder auf die Erde bringt.

Der Raumtransporter "Dragon" mit all den Proben wurde sehr speziell gepackt, damit all die "kalte" Wissenschaft - Experimente im kalten und Tiefkühlbereich - auch auf dem Rückflug zur Erde kalt bleiben. Dann werden sie von den Bodenmannschaften an die verschiedenen Zentren und ihre Wissenschaftler zur weiteren Untersuchung verteilt.

In Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).