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Italien macht den Laden dicht

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Italien macht den Laden dicht
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Nach den von der Regierung verhängten Maßnahmen schließen auch in Rom Bars und Restaurants früher als üblich. Ganz Italien muss lernen, mit den Einschränkungen zu leben, die der Kampf gegen das Coronavirus mit sich bringt. Mittlerweile sind dort 10.000 Infektionen bekannt.

"Der Tag ist richtig schlecht gelaufen und die Sperrstunde ab 18 Uhr macht es noch schlimmer", so Umbertto Tucci, der ein Restaurant in Rom betreibt.

Österreich setzt Zugverkehr aus

Während in Italien die Menschen bis Anfang April möglichst zu Hause bleiben sollen, schotten sich andere Länder gegen das Virus ab.

Wer aus Italien nach Österreich einreisen will, muss ein negatives Testergebnis vorlegen. Am Mittwoch wurden alle Zugverbindungen eingestellt. Slowenien hat seine Grenzen zu Italien geschlossen. Albanien hat Flug- und Fährverbindungen gestrichen.

Während Fluggesellschaften die Verbindungen von und nach Italien vorerst eingestellt haben, fordern die Regierungen in London, Hong Kong und Berlin ihre Landsleute auf, das Land zu verlassen.

Schulen geschlossen: weltweit rund 360 Millionen Schüler betroffen

Wie in Italien wurden auch in Spanien Schulen und Universitäten vorübergehend geschlossen. Am Vorabend kam es zu Hamsterkäufen.

"Ich wollte einfach nur einkaufen und dann sehe ich hier Zustände wie kurz vorm Ende der Welt", so Maria Rosa Sanchez in Madrid.

Weltweit wurde der Unterricht in 15 Ländern ausgesetzt. Das betrifft mehr als 360 Millionen Schüler.

Sperrzone um Stadt in den USA

Im US-Bundesstaat New York wurde eine Universtität geschlossen. Die Gegend um New Rochelle gilt als Sperrzone. Die Stadt weist das größte Cluster an Erkrankungen in den USA auf.

"Die Nationalgarde wird die betroffene Bevölkerung mit Lebensmitteln versorgen und die öffentlichen Plätze sauber halten", so Gouverneur Andrew Cuomo.

Entspannung der Lage in China?

In der chinesischen Stadt Wuhan hingegen, wo das Coronavirus zum ersten Mal aufgetreten war, scheint sich eine Entspannung der Lage anzudeuten. .

Am Mittwoch waren die Ansteckungszahlen in China zwar wieder leicht gestiegen. Nach Angaben der Regierung bleiben die Fallzahlen aber auf einem niedrigen Niveau.

Peking hat angekündigt, Mediziner, Beatmungsgeräte und zwei Millionen Gesichtsmasken nach Italien zu schicken.