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Conte: "Wenn wir jetzt aufgeben, war es umsonst"

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Conte: "Wenn wir jetzt aufgeben, war es umsonst"
Copyright  Cecilia Fabiano/LaPresse
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Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat sich am Mittwochabend an die Italienerinnen und Italiener gewandt. Er bestätigte, dass die strenge Ausgangssperre bis zum 13. April verlängert wird. Danach beginne Phase 2 - und diese Phase 2 bedeute, mit dem Virus zu leben.

Der Regierungschef warnte davor, die derzeitigen Beschränkungen zu schnell aufzuheben. "Wenn wir zu früh aufgeben, war es umsonst", warnte Giuseppe Conte.

13.155 Tote in Italien

Seit Dienstag sind nach Angaben des Zivilschutzes 727 weitere Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus in Italien verstorben. Insgesamt verzeichnet das Land inzwischen 13.155 Tote - allein in der am schlimmsten betroffenen Region Lombardei sind den offiziellen Zahlen zufolge 7.513 Menschen an Covid-19 gestorben.

Auch die Zahl der Neuinfektionen ist wieder ein wenig angestiegen auf mehr als 2.900.

"Kein leichtfertiger Optimismus"

Die seit nunmehr drei Wochen dauernden Ausgangssperren werden ein wenig gelockert, aber nur ein wenig. Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza erklärte, man wolle in keinen leichtfertigen Optimismus verfallen. Er kündigte eine stufenweise und langsame Rückkehr zur Normalität an. Italien sei mit der Ausgangssperre auf dem richtigen Weg, aber man müsse wachsam bleiben.

Training von Profisportlern und Amateuren ist verboten. Nur in der Nähe des Hauses darf man kurz Sport treiben, mit Kindern nach draußen oder eine Zeitung kaufen gehen.

Schon vor Wochen hatte der Vatikan alle Osterfeierlichkeiten abgesagt. Jetzt hat die Regierung in Rom betätigt: die aktuellen Ausgangsperren gelten mindestens bis zum 13. April, das ist der Ostermontag.