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Minus von 2,2 Prozent: Deutsche Wirtschaft schrumpft spürbar

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Minus von 2,2 Prozent: Deutsche Wirtschaft schrumpft spürbar
Copyright  Matthias Schrader/AP
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Die Corona-Krise hat Europas Wirtschaft heftig zugesetzt. Eurostat schätzt, dass die Wirtschaftsleistung in den 27 Ländern der Europäischen Union zwischen Januar und März um 3,3 Prozent eingebrochen ist. In den 19 Euroländern war der Schwund mit 3,8 Prozent noch drastischer.

Dabei gelten die ersten beiden Monate des Quartals noch als Vorkrisenmonate. Erst mit dem Shutdown ab Mitte März kam die Wirtschaft nahezu zum Stillstand. Besonders leiden Luftverkehr, Einzelhandel und Autoindustrie. In Deutschland brach die Autoproduktion im März um 30 Prozent ein.

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im ersten Quartal um 2,2 Prozent. Laut Statistischem Bundesamt ist es der stärkste Rückgang seit der globalen Finanzkrise und der zweitstärkste seit der Wiedervereinigung.

Im Vergleich zu anderen Euroländern ist er aber gering: Das BIP in Portugal stürzte um 3,9 Prozent ab, in Italien um 4,7, in Spanien um 5,2 Prozent. Den deutlichsten Einbruch erlitt Frankreich. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der EU verbuchte ein Minus von 5,8 Prozent.