Demonstrationen in Dover für und gegen die Aufnahme von Flüchtlingen

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Copyright Stefan Rousseau/AP
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Von euronews mit dpa
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Die Zahl der Migranten, die in Booten die gefährliche Fahrt über den Ärmelkanal antreten, steigt. Nun sind es an einem Tag mehr als im ganzen Jahr 2018. Jetzt gab es in der Hafenstadt Dover Demonstrationen.

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In der englischen Hafenstadt Dover haben Befürworter und Gegner der Aufnahme von Flüchtlingen demonstriert. Die Polizei hatte beide Gruppen voneinander getrennt. Berichte über Zwischenfälle gibt es nicht.

In den vergangen Wochen war die Zahl der Migranten, die an der englischen Küste ankamen, ständig gestiegen. Nach inoffiziellen waren es alleine im August 1.500 Menschen. Im ganzen Jahr sollen es 5.500 sein. Gegenüber dem vergangenen Jahr wäre das eine Verdreifachung.

Fast alle Migranten geben an, aus armen Ländern und politischen Konfliktregionen zu kommen - etwa aus dem Iran, dem Irak, aus Syrien, Äthiopien oder dem Jemen. Die meisten von ihnen beantragen Asyl.

Die Regierung in London erhöht nun deutlich den Druck auf Paris, die Schleuser-Kriminalität härter zu bekämpfen. Premierminister Boris Johnson, hat sein Land als "Ziel und Magnet" für organisierte Schlepper bezeichnet. Er kündigte gesetzliche Verschärfungen an, ohne jedoch bisher konkret zu werden.

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