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Kündigungswelle: Briten in der EU brauchen neue Bankkonten

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Britische Verbraucher müssen bei der Wahl ihrer Hausbank aufpassen - wenn sie in der EU leben
Britische Verbraucher müssen bei der Wahl ihrer Hausbank aufpassen - wenn sie in der EU leben   -   Copyright  EBS
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Mehrere Banken in Großbritannien, darunter Lloyds, Barclays und Coutts haben britischen Kunden, die in der Europäischen Union leben, ein Ende der Zusammenarbeit angekündigt.

Hintergrund ist die Tatsache, dass für den Zeitraum nach dem Ende der Brexit-Übergangsperiode am 31. Dezember kein Handelsabkommen zwischen der Regierung in London und der EU in Sicht ist.

Deshalb wäre es illegal für die Geldinstitute, ohne gültige Lizenzen weiterhin Kontoführungen anzubieten.

Die Lloyds Banking Group, zu der die Bank Halifax und die Bank of Scotland gehören, hat nach eigenen Angaben bereits 13.000 Kunden in Deutschland, den Niederlanden, der Slowakei, Irland und Portugal über die Kündigung ihrer Konten informiert.

Solange kein Handelsabkommen mit der EU vereinbart wird, müssen britische Finanzinstitute sich an oft undurchsichtige Regeln halten. Diese sind von Land zu Land unterschiedlich sind und hängen davon ab, welche Dienstleistungen von welcher Art von Bank angeboten werden. Das ist vielen Banken offenbar zu kompliziert und zudem kostenintensiv.

In der vergangenen Woche bestätigte die Niederländische Nationalbank, dass britische Banken nicht länger in der Lage sein werden, Privatkunden in den Niederlanden Giro- oder Sparkonten anzubieten.