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US-Präsidentschaftswahl: Auch in Deutschland und Österreich wird abgestimmt

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Wahllokal
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Rund 6,7 Millionen US-Amerikaner im Ausland sind bei der Präsidentschaftswahl stimmberechtigt - viele auch in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Chris Calaycay, der auf Hawaii zur Welt kam und in Oregon aufwuchs, lebt in Wien. Er hat bereits gewählt.

„Da ich seit 2004 nicht mehr in den Vereinigten Staaten lebe, ist meint letzter fester Wohnsitz in den USA mein Wahlbezirk, in meinem Fall Marion County in Oregon. (...) Man stimmt ab und schickt die Wahlunterlagen per Post zurück oder scannt sie ein und schickt sie zurück. Und auf diese Weise wird dann die Stimme gezählt”, erläutert er das Prozedere.

Der mit harten Bandagen geführte Wahlkampf ist Ausdruck des Grabens zwischen Republikanern und Demokraten. Die USA sind ein gespaltenes Land - sogar manchmal im eigenen Freundeskreis, sagt Omari Knox, der in Hanau in Deutschland lebt. „Es hat viele Debatten unter Freunden gegeben - wen sie wählen werden. Oft hieß es dann nicht: 'Die eine oder die andere Partei ist besser', sondern 'Biden ist ja auch nicht besser', oder es hieß: 'Ich stimme lieber nicht ab oder für Trump, weil ich dann wenigstens weiß, was mich erwartet'“, so Knox.

Auch Knox hat per Briefwahl abgestimmt. Er ist einer von bereits mehr als 70 Millionen US-Amerikaner, die ihre Stimmzettel schon vor dem eigentlichen Wahltag abgegeben haben.