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EU gibt Fusion der Autobauer PSA und Fiat Chrysler ihren Segen - unter bestimmten Voraussetzungen

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Modeel der PSA-Marke Citroen.
Modeel der PSA-Marke Citroen.   -   Copyright  Michel Euler/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Die Wettbewerbshüter der EU haben der geplanten Megafusion zwischen dem Opel-Mutterkonzern PSA und Fiat Chrysler (FCA) ihren Segen gegeben. Allerdings ist die Zustimmung zur Elefantenhochzeit mit der Bedingung verbunden, dass beide Seiten bestimmte Zusagen einhalten. So muss etwa die Zusammenarbeit zwischen PSA und Toyota ausgebaut werden.

Die Kommission in Brüssel teilte mit, man könne den Zusammenschluss genehmigen, da die Verpflichtungen den Eintritt und die Expansion neuer Anbieter von leichten Nutzfahrzeugen erleichtern würden.

Der neue Konzern wäre der viertgrößte Autobauer der Welt und der zweitgrößte in Europa. Er soll Stellantis heißen. Die einzelnen Marken wie Opel, Peugeot, Citroën oder Jeep behalten aber ihre Namen, so der Plan. Die Aktionäre sollen nun Ende Januar abstimmen.

Fiat Chrysler und PSA setzten vor der Corona-Krise zusammen rund 8,7 Millionen Fahrzeuge pro Jahr ab und hatten einen Umsatz von 170 Milliarden Euro. Nur noch Volkswagen, Toyota und der französisch-japanische Renault-Nissan-Verbund waren 2019 größer.

Fiat Chrysler und PSA haben sich nach der Genehmigung der geplanten Fusion durch die EU-Wettbewerbshüter zufrieden gezeigt. FCA und die PSA-Gruppe begrüßten die Freigabe der EU-Kommission, die die Fusion und die Gründung von Stellantis genehmige, teilten die Unternehmen mit.