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Gibraltars Tor nach Europa bleibt offen

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Copyright Javier Fergo/javier@javierfergo.com(0034)645438426
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Von Frank Weinert
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Einigung in letzter Minute: Die britische Exklave Gibraltar im Süden Spaniens bleibt Teil des Schengen-Raumes. Die Grenzen bleiben offen - viele Pendler atmen auf.

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Der spanischen Außenministerin Arancha González Laya war die Erleichterung anzumerken: "Das Tor bleibt offen! Das Schengen-Abkommen wird auf Gibraltar angewendet, mit Spanien als verantwortlichem Mitglied. Dies ermöglicht die Aufhebung der Kontrollen zwischen Gibraltar und Spanien."

Das war knapp: Nur wenige Stunden vor dem Jahreswechsel haben sich London und Madrid darauf geeinigt, dass die britische Exklave im Süden der Iberischen Halbinsel nicht von der EU abgehängt wird. Die Grenze zwischen Spanien und Gibraltar wird also nicht zu einer undurchlässigen EU-Außengrenze - mit verheerenden Folgen für die vielen Menschen, die die Grenze tagtäglich auf dem Weg zur Arbeit passieren.

Die hätten abgewendet werden können, so die spanische Außenministerin: "All dies geschieht ohne Beeinträchtigung der unveräußerlichen Ansprüche, die wir beide in Sachen Souveränität haben und die gewahrt wurden. Mit anderen Worten, wir sind fest in unseren Prinzipien, die wir nicht aufgeben wollen. Aber wir bringen unseren Bürgern auch den Fortschritt, den sie von uns gefordert haben".

Die Grundsatzeinigung muss noch zwischen der EU und London vereinbart werden. Spanien und Großbritannien rechnen aber damit, dass das innerhalb von sechs Monaten passieren wird. Gewinner dieser Regelung sind die Pendlerinnen und Pendler. Jeden Tag überqueren 15.000 von ihnen aus Spanien die Grenze. Schon bisher müssen sie nur ihren Personalausweis vorzeigen und werden durchgewunken. In Zeiten ohne Corona kamen jährlich rund sieben Millionen Touristen hinzu.

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