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Popstar, Poet, Provokateur: 30. Todestag von Serge Gainsbourg

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Popstar, Poet, Provokateur: 30. Todestag von Serge Gainsbourg
Copyright  Pierre Gleizes/1986 AP
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Musiker, Komponist, Provokateur, Ikone: Vor 30 Jahren ist mit Serge Gainsbourg nicht nur einer der größten französischen Chansoniers gestorben, sondern auch das berühmteste Enfant terrible der Nation.

Sein Haus in der Rue de Verneuil in Paris ist Pilgerstätte für Fans aus aller Welt. Tochter Charlotte Gainsbourg will es jetzt in ein Museum verwandeln.

Ein Denkmal für ihren Vater, der mit Songs wie „Je t’aime… moi non plus“ begeisterte und schockierte. Sein Markenzeichen: Tabubrüche - im Leben und der Musik.

Ein musikalischer Orgasmus und damals von der BBC verboten: "Je t'aime... moi non plus" mit Jane Birkin.

Musikalisches Genie

"Wäre Serge heute noch am Leben, ich hoffe, dann könnte und würde er noch genauso viel wagen wie damals", sagt der Franzose und Gainsbourg-Fan Adrien Leroy, der zum Todestag vor das Haus des Sängers gekommen ist.

"Auch was seine virtuosen Kompositionen und den Einsatz verschiedener Instrumente angeht. Es war sicher nicht leicht für all die Musiker, mit ihm zusammenzuarbeiten. Auch an seinen Texten würde ich nichts ändern, sie sind einzigartig. Ich würde nichts an ihm ändern."

Serge Gainsborug arbeitete wie ein Besessener, mischte Salsa, Jazz, Rock und sogar Elektro. Er komponierte für fast alle großen Stars seiner Zeit: France Gall, Juliette Gréco, Brigitte Bardot.

Seine Beziehung zu den meisten dieser Frauen war weit mehr als nur musikalisch, doch die Frau seines Lebens, an deren Seite er über Jahre monogam lebte, war Jane Birkin.

Als Frauenheld bleibt er in Erinnerung, aber vor allem als genialer Musiker, seiner Zeit immer einen Schritt voraus. Und so glänzt Serge Gainsbourg auch noch dreißig Jahre später.