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Airlines lassen wieder die Motoren an

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Airlines lassen wieder die Motoren an
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Seit dem Beginn der Pandemie sind Tausende Flugzeuge am Boden, geparkt in Hangars und auf Pisten. Sozusagen in einem technischen Winterschlaf, von Covid erzwungen.

Doch angesichts fortschreitender Impfungen und bevorstehender Lockerungen der Zwangsmaßnahmen bereiten sich die Fluggesellschaften auf hektische Betriebsamkeit vor. Die Hoffnung nämlich auf einen fast normalen Sommer.

Doch ganz so einfach ist es nicht. Wenn Flugzeuge so lange Zeit unbenutzt sind, müssen sie durch intensive technische und Sicherheitschecks gehen, bevor sie wieder einsatzfähig sind.

Diese Maschinen seien ein Jahr nicht geflogen worden, jetzt müssten sie für ihren Einsatz wieder fit gemacht werden, erklärt der Cheftechniker von Brussels Airlines Simon Michaux. Das bedeute viele Inspektionen, um die völlige Sicherheit zu erreichen. Jedes einzelne Sytem werde überprüft, jedes Einzelteil, ganz nach den Vorschriften.

Der Flugverkehr hat freilich noch nicht sein Vor-Pandemie-Niveau erreicht, doch langsam kommen die Dinge in Bewegung. Ende April lag das Flugvolumen in Europa noch rund 60 Prozent unter dem von 2019 - eine deutliche Steigerung gegenüber 2020, als der Flugverkehr nahezu komplett zum Stillstand gekommen war.

Um für einen normalen Reisesommer gerüstet zu sein, müssen indes nicht nur die Flugzeuge wieder flott gemacht werden. Auch die Piloten müssen auf ihre erforderliche Flugmeilenzahl kommen. Und das heißt: Stunden langes theoretisches und praktisches Training, vor allem im Flugsimulator.

Man verfolge dieses Training sehr genau, um sicherzustellen, dass die Piloten den hohen Standards des Unternehmens entsprächen, sagt Jeremy Rooms, einer der Pilotenausbilder bei Brussels Airlines. Kein Pilot dürfe wieder ins normale Cockpit, wenn er nicht bewiesen habe, dass er hundertprozentig fähig sei, die Maschine zu fliegen.

Bis zum Sommer wollen die Airlines den größten Teil ihrer Flotten wieder im Einsatz haben.