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Es ist angerichtet: Nord Stream 2 mit technischem Gas befüllt

Nord Stream 2 Archivfoto Januar 2021
Nord Stream 2 Archivfoto Januar 2021 Copyright Jens Buettner/(c) dpa-Zentralbild
Copyright Jens Buettner/(c) dpa-Zentralbild
Von Euronews mit dpa
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Nach Angaben der Betreiberfirma Nordstream AG in der Schweiz dient das Gas vorerst als Platzhalter. Bislang ist nur eine Pipeline befüllt.

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Die erste Röhre der Pipeline Nord Stream 2 zwischen Norddeutschland und Russland ist betriebsbereit.

Die Nordstream AG im schweizerischen Zug erklärte, die Röhre sei mit 177 Milionen Kubikmetern technischem Gas befüllt worden. Technisches Gas diene als Platzhalter. Es werde benötigt, um den Druck in den Röhren aufrecht zu erhalten.

Der durch das Gas entstehende Druck liege bei 103 bar. Das reiche aus, um den Gastransport zu starten. Die Vorbereitungen zur Befüllung des zweiten Strangs laufen nach Angaben des Unternehmens noch.

Zukünftig sollen über die 1200 Kilometer langen Röhren pro Jahr 55 Miliarden Kubikmeter Gas fließen.

Nach russischen Regierungsangaben fehlen in Gasspeichern in Europa aktuell 25 Millionen Kubikmeter Gas. Der russische Präsident Wladimir Putin hat wiederholt auf eine schnellen Betriebsgenehmigung durch deutsche Behörden gedrängt.

Laut der deutschen Bundesregierung erfüllt der russische Staatskonzern Gazprom seine Lieferverpflichtungen. Der Füllstand der Gasspeicher sei zwar leicht auf 70 Prozent gesunken, bewege sich aber im Rahmen "üblicher Schwankungen". Einen ähnlichen Wert habe es laut einer Sprecherin der deutschen Regierung im Jahr 2015 gegeben. 

Gegner von Nord Stream 2 befürchten unter anderem, das der Kreml die Pipeline für geopolitsche Zwecke missbrauchen könnte.

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