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Omikron-Masseninfektion auf Weihnachtsfeier in Oslo: Alle waren geimpft

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Von Euronews mit AP
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Der Eingangsbereich des Restaurants "Louise", wo es zur Masseninfektion mit der Omikron-Variante kam
Der Eingangsbereich des Restaurants "Louise", wo es zur Masseninfektion mit der Omikron-Variante kam   -   Copyright  screengrab NOTV2 via EVN

Es ist ruhig geworden um das Restaurant Louise in Oslos exklusivem Geschäftsviertel Aker Brygge. Am vergangenen Freitag hatte hier noch eine Weihnachtsfeier mit 120 Beschäftigten einer Solarenergie-Firma stattgefunden.

Eine Woche später bestätigte jetzt die Stadtverwaltung Oslo: Ein Gast ist positiv auf die Omikron-Variante getestet worden. 50 bis 60 andere Feiernde sind an Covid-19 erkrankt.

Als Reaktion verschärfte die Regierung die erst Ende November erlassenen Corona-Maßnahmen noch einmal. Schnellstmögliche Booster-Impfungen soll es für die Altersgruppe über 60 geben und eine Verlängerung der Quarantäne für Infizierte und deren Angehörige von zwei auf mindestens fünf Tage.

Die norwegische Ministerin für Gesundheit und Pflege, Ingvild Kjerkol, erläuterte die Details auf einer Pressekonferenz: "Wir haben gesagt, dass wir handeln würden, wenn die Situation besorgniserregend wird. Jetzt ist die Lage besorgniserregend, und wir handeln. Wir haben einen großen Ausbruch der neuen Variante in Oslo. Etwa die Hälfte der Gäste einer Weihnachtsfeier kann sich mit Omikron infiziert haben, dabei waren sie alle vollständig geimpft. Das bedeutet, dass das Virus sehr ansteckend ist und dass der Impfstoff die Ausbreitung des Virus nicht verhindert."

Schon sicher: keine Delta-Variante

Dass alle bis zu 60 Infizierten sich im Restaurant Louise die Omikron-Variante eingefangen haben, gilt als wahrscheilich. Die für Infektionsverfolgung zuständige Behörde in Oslo stellte bereits fest: Dass es sich um die weit verbreitete Delta-Variante handle, werde bereits ausgeschlossen.