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Doppelte Niederlage für Johnson

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Von Jean-Philippe Liabot
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Nach Verlust von zwei urkonservativen Wahlkreisen für die britischen Tories tritt der Parteichef zurück. Premierminister Boris Johnson zeigte sich dagegen kämpferisch.

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Die britischen Konservativen haben zwei Nachwahlen verloren, insgesamt drei Wahlkreise gingen an die oppositionelle Labour Partei und die Liberaldemokraten. Zwei Wahlkreise schmerzen besonders, mehr als 100 Jahre wurden sie von Konservatiben gehalten. Die Wahlen waren durch Rücktritte der von Skandalen geschüttelten Konservativen ausgelöst. 

Oliver Dowden, einer der Chefs der britischen Konservativen, erklärte seinen Rücktritt. Die Anhänger der Partei seien verzweifelt und enttäuscht über die Serie schlechter Ereignisse, "und ich teile ihre Gefühle", schrieb Dowden in seinem Rücktrittsgesuch an Johnson.

Erst vor wenigen Wochen hatte der britische Premierminister Boris Johnson ein Misstrauensvotum überstanden, allerdings verweigerten ihm 41 Prozent seiner Abgeordneten die Zustimmung.

Die jetzt verlorenen Wahlkreise bestärkt die Kritiker in den eigenen Reihen der Tories, die den als angeschlagen geltenden Johnson als Belastung sehen.

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