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Neuer EU-Preisschock: Inflation "wird nach oben korrigiert werden"

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Von Euronews mit dpa
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Schöne, aber teure Produkte in der Frankfurter Markthalle am 14.06.22
Schöne, aber teure Produkte in der Frankfurter Markthalle am 14.06.22   -   Copyright  Michael Probst/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Geringeres Wirtschaftswachstum und höhere Inflation. Die EU-Kommission hat wegen der Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ihre Wirtschaftsprognose erneut korrigiert. Im Juni war die jährliche Inflationsrate im Euroraum auf den Rekordstand von 8,6 Prozent geschnellt.

Jetzt warnte EU-Kommissionsvizepräsident Valdis Dombovskis am Rande des Eurogruppentreffens in Brüssel: "Wir sehen, dass sich das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr als recht widerstandsfähig erweist. Dennoch ist mit einer gewissen Abwärtskorrektur zu rechnen, und das gilt erst recht für das nächste Jahr. Denn es gibt viele Unwägbarkeiten und Risiken, und leider tendiert die Inflation weiterhin nach oben. Sie wird also wieder einmal nach oben korrigiert werden."

Am 16. Mai hatte die EU-Kommission ihre Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in der Eurozone im laufenden Jahr um 1,3 Prozentpunkte auf 2,7% gesenkt.

Laut einer Umfrage der Allianz ist die hohe Inflation das Thema, das die meisten Deutschen umtreibt. 57 Prozent von gut 1000 Befragten nannten in der an diesem Montag veröffentlichten Erhebung die Teuerung als ihre Hauptsorge. 27,7 Prozent der Befragten sprachen sich für Steuersenkungen als Gegenmittel aus.