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Vereinte Nationen rechnen mit mehr Getreideexporten aus der Ukraine

Ein russisches Militärboot vor einem Getreidesilo in der von Russland kontrollierten Stadt Mariupol
Ein russisches Militärboot vor einem Getreidesilo in der von Russland kontrollierten Stadt Mariupol Copyright AP/Copyright 2022 The Associated Press.
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Von Euronews mit dpa
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Allein am Mittwoch sind fünf Schiffe vertragsmäßig inspiziert worden, die nun zur Fahrt in Richtung der ukrainischen Häfen aufgebrochen sind.

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Seit dem Ende der russischen Seeblockade in der Ukraine rechnen die Vereinten Nationen mit zunehmend steigenden Exporten über das Schwarze Meer. Allein am Mittwoch seien fünf Schiffe vertragsmäßig inspiziert worden, die nun zur Fahrt in Richtung der ukrainischen Häfen aufgebrochen seien.

UN-Koordinator für Ausfuhren, Frederick Kenney erklärte: "Wir haben bislang zwölf Schiffen die Genehmigung erteilt, die ukrainischen Häfen mit über 370.000 Tonnen Getreide und anderen Nahrungsmitteln zu verlassen. Diese Schiffe lagen in den drei von der Vereinbarung erfassten Häfen fest, als der Krieg begann. Unser vorrangiges Ziel ist es, Platz in diesen Häfen schaffen, damit leere Schiffe einlaufen und neue Ladung aufnehmen können. Außerdem haben wir bisher die Einfahrt von vier Schiffen in ukrainische Teilhäfen zum Beladen genehmigt."

12 Schiffe haben seitdem die Ukraine verlassen. Der UN-Koordinator bestätigte, dass es bislang keine Vorfälle gegeben habe, die die Sicherheit der Frachter gefährdet hätte.

Nach zähem Ringen hatten die Ukraine und Russland jeweils separat mit der Türkei und den Vereinten Nationen ein Abkommen unterzeichnet, das die Ausfuhr von Getreide, anderen Agrargütern und Dünger aus den ukrainischen Häfen am Schwarzmeer ermöglicht.

Im Zuge seiner Invasion in die Ukraine hatte Russland Ende Februar die ukrainischen Häfen im Schwarzen Meer blockiert. Die Ukraine hatte daraufhin ihre Hafenzufahrten vermint, aus Angst vor russischen Übergriffen.

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