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Judo-Grand-Prix in Zagreb: Brasilien legt vor

Die Brasilianerin Jessica Pereira (Zweite von links) mit Goldmedaille.
Die Brasilianerin Jessica Pereira (Zweite von links) mit Goldmedaille. Copyright Tamara Kulumbegashvili/FIJ
Copyright Tamara Kulumbegashvili/FIJ
Von euronews
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Am ersten Wettkampftag des Judo-Grand-Prix in Zagreb überzeugten vor allem die Judoka aus Brasilien. Sie holten zweimal Gold.

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Zagreb, die Hauptstadt Kroatiens, bietet Geschichtliches, Zeitgenössisches und Spitzensport. An diesem Wochenende ist Zagreb Gastgeber des Judo-Grand-Prixs.

600 Kinder aus ganz Kroatien nahmen an einem Trainingslager teil, auch Olympiasiegerin Majlinda Kelmendi und Europameisterin Hedvig Karakas waren dabei. Sie zeigten dem Nachwuchs die Grundlagen und Werte des Judosports, die auch für das Leben fernab der Matte eine so große Bedeutung haben.

Die Veranstaltungshalle in Zagreb war gut gefüllt, die Judo-Begeisterten sahen einen Sieg der Spanierin Mireia Lapuerta Comas in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm. Die Generalsekretärin des Judo-Weltverbandes, Lisa Allen, übergab die Medaillen.

„Das ist toll. Ich habe das nicht erwartet. Es waren so viele Menschen auf der Tribüne. Das war richtig gut. Als ich jung war, habe ich davon geträumt. Und jetzt bin ich hier. Das ist wie ein Traum, ich bin so glücklich", sagte Lapuerta Comas.

Der Ukrainer Dilshot Khalmatow holte in Zagreb Gold bei den Herren bis 60 Kilogramm. Er hatte in einem von der Taktik geprägten Finale gegenüber Ahmad Yusifow aus Aserbaidschan die Nase vorn. Die Siegerehrung führte Antonio Castro, Botschafter des Judo-Weltverbandes, durch.

Zwei Siege für Brasilien

Bei den Damen bis 52 Kilogramm erwischte die Brasilianerin Jessica Pereira einen glänzenden Tag - einen goldglänzenden, um genau zu sein. Sie erhielt den verdienten Lohn von Carlo Knoester, beim Weltverband für die Schiedsrichteraufsicht zuständig.

Und noch einmal Gold für den brasilianischen Judoverband: Willian Lima war in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm unschlagbar. Im Finale gegen Sardor Nurillajew aus Usbekistan gereichten Lima zwei Strafwertungen für seinen Widersacher zum Vorteil. Der Grand-Prix-Sieger wurde von Schiedsrichterdirektor Armen Bagdasarow mit der Goldmedaille ausgezeichnet.

Zagreb sei unglaublich, staunte Lima. An Ort und Stelle habe er im Europapokal seine erste Goldmedaille geholt und jetzt die zweite, sagte er. „Die Menschen hier verschaffen einem tolle Erinnerungen - schon zum zweiten Mal. Ich bin sehr froh hier in Zagreb", sagte der Sieger.

Perišić holt Sieg bei den Damen bis 57 Kilo

Marica Perišić aus Serbien nahm ebenfalls Gold aus Zagreb mit. Sie gewann in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm. Sie hat in diesem Jahr bereits den Grand Slam in Tiflis gewonnen. Der Schiedsrichterdirektor des Weltverbandes, Florin Daniel Lascau, war für die Siegerehrung zuständig.

Soweit das Geschehen am ersten Wettkampftag in Zagreb. Weitere Medaillen werden an diesem Samstag vergeben.

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