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Griechenland: Experten warnen vor Erdbeben auf der Insel Santorini

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Archivfoto Copyright  Michael Virtanen/2009 AP
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Von euronews mit ΑΠΕ-ΜΠΕ
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Unterhalb der bekannten griechischen Insel Santorini herrscht derzeit eine hohe seismische Aktivität. Behörden haben beschlossen, die Schulen am Montag geschlossen zu halten. Außerdem wurden sowohl Einwohner und Urlauber aufgefordert, sich von Küstenbereichen fern zu halten.

Die seismische Aktivität im Meeresgebiet zwischen Amorgos und Santorin hält an. Am Sonntagmorgen um 09:22 Uhr registrierte das seismologische Netz nach Angaben des Geodynamischen Instituts des Nationalen Observatoriums von Athen ein seismisches Beben der Stärke 4,5 auf der Richterskala.

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Zuvor, um 08:48 Uhr, wurde ein Erdbeben der Stärke 4,1 auf der Richterskala mit einem Epizentrum 28,0 km nordöstlich von Thera registriert.

Ein weiteres Erdbeben mit einer Stärke von 4,1 auf der Richterskala ereignete sich um 10:37 Uhr im Seegebiet zwischen Santorin und Amorgos.

Die Experten betonen, dass aufgrund der kontinuierlichen Aktivität ein größeres Erdbeben nicht ausgeschlossen werden kann.

Was die Seismologen beunruhigt, ist die Tatsache, dass die seismische Aktivität nicht nachlässt, sondern weiterhin alle paar Minuten Beben auslöst, von denen einige eine Stärke von 4 Richter überschreiten.

Notfallsitzung und Vorsichtsmaßnahmen

Bei einer Notfallsitzung wurden folgende Vorsichtsmaßnahmen beschlossen:

1. Schulen bleiben am Montag, den 03.02.2025 geschlossen.

2. Bürger und Touristen sollen größere Versammlungen in geschlossenen Gebieten vermeiden.

3. Die Häfen von Ammoudi und der Alten Hafen von Fira soll nicht angelaufen werden und man soll sich dort auch nicht aufhalten.

Rückblick: Das Erdbeben von 1956

Das große Erdbeben von 1956 auf Amorgos ereignete sich am 9. Juli um 03:11 UTC. Es hatte eine Stärke von 7,7 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag südlich der Insel Amorgos, der östlichsten Insel der Kykladen im Ägäischen Meer. Auf Amorgos und der Nachbarinsel Santorin entstanden beträchtliche Schäden. Es war das bisher stärkste Erdbeben in Griechenland im 20. Jahrhundert. 13 Minuten später folgte in der Nähe von Santorin ein Erdbeben der Stärke 7,2. Es verursachte einen großen Tsunami mit einer maximalen Länge von 30 Metern. Durch die kombinierten Auswirkungen des Erdbebens und des Tsunamis kamen damals 53 Menschen ums Leben, 100 weitere wurden verletzt.

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