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Tel Aviv: Israelische Geisel spricht über ihre Hamas-Gefangenschaft in Gaza

Befreite Geisel Steinbrecher spricht auf einer Kundgebung in Tel Aviv vor Anhängern und Familienangehörigen der noch Gefangenen
Befreite Geisel Steinbrecher spricht auf einer Kundgebung in Tel Aviv vor Anhängern und Familienangehörigen der noch Gefangenen Copyright  AP Photo
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Von Euronews mit AP
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Die Familien und Freunde der noch von der Hamas im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln warten auf eine baldige Freilassung. Viele fragen sich auch, warum das Waffenstillstandsabkommen nicht früher erreicht wurde.

In Israel haben sich Familien und Freunde nach der Freilassung von drei weiteren Geiseln am Samstagabend auf einem Platz in Tel Aviv versammelt. Dort sprach eine im Januar von der Hamas freigelassene Geisel per Videoschalte. Die 30-jährige Doron Steinbrecher war am 7. Oktober aus einem Kibbuz verschleppt worden. Jetzt berichtete die veterinärmedizinische Krankenschwester über die Erfahrung ihrer Gefangenschaft im Gazastreifen.

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"Es geht mir gut"

Doron Steinbrecher erklärte, zuletzt habe sie in der Gefangenschaft der Hamas unter vorgehaltener Waffe ein Video gedreht. Und sie sagte: "So schwierig das auch ist, war es mir wichtig, dieses Video zu drehen, um meine Botschaft und mein Anliegen zu vermitteln und zu zeigen, dass es mir gut geht. Es wird Zeit brauchen und es ist ein Prozess - er wird nicht in ein oder zwei Wochen zu Ende sein, aber ich bin hier, danke euch, und es geht mir gut.“

Laut dem zwischen Israel und der Hamas beschlossenen Waffenstillstandsabkommen kommen im Gegenzug für die Freilassung der israelischen Geiseln hunderte palästinensische Gefangene aus israelischen Gefängnissen frei, und es sollen mehr Hilfsgüter die mehr als 2 Millionen Menschen im Gazastreifen erreichen.

Warum nicht früher?

Viele Familien und politische Beobachter fragen sich, warum die Waffenruhe nicht schon früher erzielt wurde, denn mehrere israelische Geiseln der Hamas - darunter auch Kinder - sind offenbar nicht mehr am Leben. Die zuletzt freigelassenen Geiseln waren drei Männer - eigentlich hätten erst Frauen und Kinder befreit werden sollen.

Israel und die Hamas wollen in der kommenden Woche mit den Verhandlungen über die zweite Phase des Waffenstillstands beginnen, die die Freilassung der letzten verbleibenden Geiseln und eine Verlängerung der Waffenruhe auf unbestimmte Zeit vorsieht.

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