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Jetzt kommt der Schnee: Meteorologen melden Wintereinbruch zum Jahresstart

Schwerer Schneefall fällt entlang der Nicollet Mall am Sonntag, den 28. Dezember 2025 in Minneapolis."*
Schwerer Schneefall fällt entlang der Nicollet Mall am Sonntag, den 28. Dezember 2025 in Minneapolis."* Copyright  AP Photo
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Von Nela Heidner
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Es ist richtig kalt in Deutschland, aber außer ein bisschen Zuckerguss in einigen Regionen konnte von Schnee nicht gerade die Rede sein. Das soll sich in den nächsten Tagen ändern.

Deutschland wird um Silvester von starkem Schneefall überrascht.

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Zu spüren bekommt das bereits die Region um Dresden sowie das Erzgebirge. Seit Mittwoch führen Schneefall und Glätte auf den Straßen Sachsens zu zahlreichen Behinderungen. Betroffen sind sämtliche Autobahnen sowie viele Bundes- und Landstraßen.

Das ist aber noch nicht alles: Am Neujahrstag bringt ein Tiefdruckgebiet über der Ostsee weiteren Schneefall mit sich. Dieses Tief führt kalte Luft aus Spitzbergen nach Deutschland, was dazu führt, dass zunächst fallender Regen zunehmend in Schnee übergeht.

Der DWD sagt auch stärkeren Wind voraus.

Während es am Neujahrstag an den Küsten voraussichtlich zu Starkregen und vereinzelt zu Graupel-Gewittern kommen wird, ist in den Mittelgebirgen wie dem Fichtelgebirge, dem Thüringer Wald, dem Harz und dem Westerwald Schnee zu erwarten. Abgesehen vom Norden kann der Regen auch im restlichen Land bei Temperaturen zwischen 1 und –4 Grad in tieferen Lagen in Schnee übergehen.

Das Wochenende verspricht vor allem für den Norden Deutschlands eine winterliche Atmosphäre. Dort bleibt es über mehrere Tage hinweg bei Schnee oder Schneeschauern. Bis Sonntagabend wird der Norden von einer geschlossenen Schneedecke bedeckt sein, meldet The Weather Channel. Auch größere Städte wie Hamburg, Hannover, Bremen, Berlin, Leipzig und Dresden müssen mit Schneefall rechnen.

Auch im Süden des Landes wird Schnee erwartet. Besonders in den Alpenregionen staut sich die Kaltluft, wodurch dort mehrere Zentimeter Neuschnee möglich sind. Auch die Gebirgsausläufer im Süden erleben immer wieder Schneeschauer.

Wetterlage begünstigt große Mengen Schnee

Die Wettermodelle deuten also grundsätzlich auf ein hohes Potenzial für starken Schneefall hin. Aber: Die Vorhersagen ändern sich auch immer wieder von Tag zu Tag. Ursprünglich wurde für das kommende Wochenende massiver Schneefall erwartet – mit bis zu 20 Zentimetern im Tiefland und 30 Zentimetern in der Eifel. Jetzt hat sich die Prognose auf kommenden Mittwoch verschoben.

Auf jeden Fall kommen Skifahrer schon auf ihre Kosten.

Neben den großen Skigebieten in den Alpen sind auch in anderen Regionen die Pisten befahrbar. So wurde am Dienstag in Oberwiesenthal die Skisaison eröffnet. In Sachsens größtem alpinen Skigebiet öffneten die Liftanlagen an der Himmelsleiter sowie der Zauberteppich.

Auch in Eibenstock und im Luftkurort Altenberg (Sachsen) sind die Pisten offen.

Im Skigebiet Willingen laufen alle Lifte mit Ausnahme der Ettelsberg-Kabinenseilbahn. Letztere soll am Freitag, den 2. Januar, starten. Kunstschnee durch Schneekanonen macht es möglich, das kalte Wetter hilft.

Auch die ersten Ski- und Rodellifte im Harz könnten schon bald starten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist sich sicher: Schneefall und ein "winterliches Szenario" sind im Anmarsch. Die Wetterlage begünstigt insgesamt erhebliche Schneemengen.

Nach Silvester werden in Deutschland gegen Ende der Woche größere Niederschläge erwartet, die bis zu 30 Zentimeter Neuschnee bringen könnten.

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