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Extrem-Kälte und Notstand in den US-Bundesstaaten - Zahl der Toten steigt

In Washington, D.C., ist Schnee gefallen.
In Washington, D.C., ist Schnee gefallen. Copyright  AP Photo
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Von Anna Flori
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Der Wintersturm, der über die Vereinigten Staaten hinwegfegt, hat im ganzen Land zu schweren Behinderungen und Verkehrschaos geführt. Zeitweise waren mehr als eine Million Haushalte im Süden der USA ohne Strom.

Der massive Wintersturm, der am Wochenende mit Schnee, Eis oder extremer Kälte fast alle US-Bundesstaaten lahmgelegt hat, hat inzwischen mindestens 13 Todesopfer gefordert. Für 12 Bundesstaaten hat US-Präsidenten Donald Trump den Notstand ausgerufen.

Mehr als ein Drittel der Flüge wurden am Sonntag gestrichen. Etwa 80 Prozent der Flüge starteten nicht, andere waren erheblich verspätet.

In den südlichen und südöstlichen Bundesstaaten war alles mit Eis bedeckt, was zu erheblichen Unterbrechungen der Stromversorgung führte. In acht Bundesstaaten waren am Sonntag mehr als eine Million Kunden ohne Strom, und Hunderttausende von Haushalten sind immer noch ohne Strom. Am schlimmsten war die Situation in Tennessee.

Mit Eis bedeckte Leitungen in Tenneessee 25.01.2026.
Mit Eis bedeckte Leitungen in Tenneessee 25.01.2026. AP Photo

Der Schneefall verursacht die meisten Probleme in Colorado, Illinois, Indiana, Missouri, New Jersey, New York und Pennsylvania. In einigen Gebieten ist es unmöglich, bei bis zu einem Meter tiefem Schnee zu Auto fahren.

Auch in New York wurde eine Rekordschneedecke gemessen, mit über 60 Zentimetern die höchste in 121 Jahren. Aber es gab noch mehr Schneefälle: In 15 Bundesstaaten fiel in zwei Tagen mehr als ein Meter Schnee.

Prairie Village, Kansas, 24.01.2026.
Prairie Village, Kansas, 24. Januar 2026. AP Photo

Meteorologen sagen voraus, dass in den nächsten Tagen die Stromversorgung und der Verkehr nicht durch Schneefall, sondern durch Sturmböen und extreme Kälte auf die Probe gestellt werden. Entlang der kanadischen Grenze könnten die Temperaturen auf bis zu minus 45 Grad Celsius fallen. Im östlichen Drittel Russlands wurde der Alarmzustand ausgerufen. Fast 120 Millionen Menschen sind davon betroffen.

Auf Schnee folgen Eis und Frost

Am frühen Montagmorgen löste Graupel den Schneefall im mittleren Atlantik ab und erschwerte nicht nur den Verkehr, sondern auch die Straßenräumung.

Meteorologen warnen, dass dickes Eis das Innere der Ostküste bis zum Atlantik bedecken wird, wenn der Sturm über die Appalachen zieht. In Teilen der Region und Neuenglands wird es zu heftigen Schneefällen kommen.

Es handele sich um einen einzigartigen Sturm, weil er mit einer Ausdehnung von rund 3.200 Kilometern so weitreichend sei, sagen Meteorologen. Etwa 213 Millionen Menschen seien deshalb von dem Winterwetter betroffen.

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