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Macron schlägt direkte Israel–Libanon Gespräche in Paris vor

Emmanuel Macron bei einer Pressekonferenz im Élysée-Palast am 13. März 2026.
Emmanuel Macron bei einer Pressekonferenz im Élysée-Palast am 13. März 2026. Copyright  Ludovic Marin/Pool Photo via AP
Copyright Ludovic Marin/Pool Photo via AP
Von Olivier Tolachides
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Frankreichs Präsident meldet sich am Samstag auf X zu Wort, nachdem er am Freitag mit dem libanesischen Staatspräsidenten, dem Regierungschef und dem Parlamentspräsidenten gesprochen hatte.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Israel am Samstag zu "direkten Gesprächen" mit dem Libanon aufgerufen. Er erklärte, Frankreich sei bereit, diese Gespräche "in Paris" auszurichten.

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In einer auf X veröffentlichten Botschaft erklärte Emmanuel Macron, er habe am Freitag mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun, dem Regierungschef Nawaf Salam und dem Parlamentspräsidenten Nabih Berri gesprochen.

"Die libanesische Regierung hat ihre Bereitschaft zu direkten Gesprächen mit Israel signalisiert", heißt es. "Israel sollte diese Gelegenheit nutzen, um Gespräche aufzunehmen und die Waffen ruhen zu lassen. Es gilt, eine dauerhafte Lösung zu finden und den libanesischen Behörden zu ermöglichen, ihre Zusagen zur Souveränität des Libanon umzusetzen." Der französische Präsident betonte zudem: "Frankreich ist bereit, diese Gespräche zu erleichtern und sie in Paris auszurichten."

Emmanuel Macron erklärte außerdem, _"_die Hisbollah müsse ihren riskanten Kurs sofort beenden. Israel solle auf eine Großoffensive verzichten und seine massiven Angriffe einstellen, denn Hunderttausende Menschen seien bereits vor den Bombardierungen geflohen."

Der Chef der von Iran unterstützten Gruppe, Naïm Qassem, erklärte seinerseits, die Hisbollah sei zu einer "langen Konfrontation" mit Israel bereit.

Israels Angriffe auf den Libanon gehen weiter. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete am Samstag einen Angriff auf ein Gesundheitszentrum im Süden des Landes, bei dem zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des medizinischen Personals ums Leben kamen.

Lage im Irak

In einer weiteren Nachricht auf X bedankte sich Emmanuel Macron am Samstag beim irakischen Ministerpräsidenten Mohammed Schia al-Sudani für "sein Engagement, den Drohnenangriff vollständig aufzuklären", der den französischen Soldaten Arnaud Frion in der Region Kurdistan im Irak das Leben kostete.

Der französische Präsident fügte hinzu: "Wir werden unsere Koordination und unsere Bemühungen für die Stabilität und Souveränität des Landes sowie für eine regionale Deeskalation fortsetzen."

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