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WM 2026 befeuert Nordamerika-Tourismus: Kanada an der Spitze

Donald Trump, Claudia Sheinbaum und Mark Carney halten die Karten ihrer Länder beim Losverfahren für die Fußball-WM 2026 im Dezember 2025.
Donald Trump, Claudia Sheinbaum und Mark Carney halten die Karten ihrer Länder beim Losverfahren zur Fußball-WM 2026 im Dezember 2025. Copyright  AP Photo
Copyright AP Photo
Von David Del Valle
Zuerst veröffentlicht am
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Die in diesem Monat beginnende Fußball-WM macht Nordamerika zum Zentrum des globalen Tourismus und bringt der Region kräftiges Wachstum. Laut WTTC liegt Kanada vorn, gefolgt von Mexiko und den USA.

Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 entwickelt sich zu einem der wichtigsten Motoren für den Tourismus in Nordamerika. Der Weltrat für Reisen und Tourismus (WTTC) erwartet, dass das Turnier den tourismusbezogenen Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt in Kanada, Mexiko und den USA deutlich erhöht und die Region als einen der großen globalen Tourismusschwerpunkte festigt.

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Nach Schätzungen des WTTC verzeichnet Kanada den größten touristischen Zuwachs. Das Branchen-BIP soll um sechs Komma vier Prozent wachsen. Mexiko dürfte um zwei Komma vier Prozent zulegen, die USA um zwei Komma eins Prozent.

Der WTTC sieht in der Weltmeisterschaft eine strategische Chance, das Tourismuswachstum langfristig zu stärken. Entscheidend seien bessere Flugverbindungen, stärker vernetzte Reiseerlebnisse und eine engere Zusammenarbeit der drei Gastgeberländer.

„Es ist eine einmalige Chance für Nordamerika, das Tourismuswachstum zu beschleunigen, die Konnektivität zu verbessern und die Region Millionen Reisenden weltweit zu präsentieren“, sagt Gloria Guevara, Präsidentin und CEO des WTTC.

Der WTTC mahnt, dass die Länder ihre Investitionen in Luftfahrt, touristische Infrastruktur, digitale Innovation und schnellere Einreiseverfahren hoch halten müssen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.

Mexiko: Tourismusmotor der Region

Unter den drei Ländern der Region lag Mexiko 2025 beim Tourismuswachstum in Nordamerika vorn. Das zeigt der aktuelle Economic Impact Report 2026 (EIR) des WTTC. Mexiko übertraf die USA und Kanada bei den wichtigsten Branchenindikatoren: Der tourismusbezogene BIP-Beitrag stieg um eins Komma acht Prozent, in den USA um null Komma neun Prozent und in Kanada um eins Komma zwei Prozent.

Außerdem verzeichnete Mexiko die höchsten Ausgaben internationaler Besucher. Sie nahmen um drei Komma fünf Prozent zu, während sie in den USA und Kanada um vier Komma sechs beziehungsweise drei Komma fünf Prozent sanken.

Auch die Zahl der internationalen Ankünfte stieg in Mexiko deutlich, um sechs Komma eins Prozent. In den USA ging sie dagegen um fünf Komma fünf Prozent zurück, in Kanada um null Komma sechs Prozent.

Der WTTC rechnet damit, dass die Reise- und Tourismusbranche 2026 rund 30,9 Millionen Arbeitsplätze in Nordamerika sichert. Das entspräche 12,7 Prozent der gesamten Beschäftigung in der Region.

Weltweit erwartet der WTTC, dass der Tourismus 2026 rund zwölf Billionen US-Dollar zur Weltwirtschaft beiträgt. Das wären fast zehn Prozent der globalen Wirtschaftsleistung und würden 376 Millionen Arbeitsplätze sichern.

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