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Trump: US-Schlag gegen Irans "Kronjuwel" Kharg

US Präsident Donald Trump
US Präsident Donald Trump Copyright  AP Photo
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Von Juan Carlos De Santos Pascual & Euronews & AP
Zuerst veröffentlicht am
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Iranische Staatsmedien erklärten, dass auf dieser strategischen Insel keine Ölinfrastruktur beschädigt wurde. Dort werden etwa 90 % der iranischen Rohölexporte abgewickelt.

US-Präsident Donald Trump erklärte, dass das US-Militär Ziele auf der iranischen Insel Kharg massiv bombardiert habe, über die nahezu alle Rohölexporte des Landes abgewickelt werden, und drohte, auch die Ölinfrastruktur der Insel anzugreifen.

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"Das United States Central Command hat eine der intensivsten Bombenkampagnen in der Geschichte des Nahen Ostens durchgeführt und alle militärischen Ziele auf Irans Kronjuwel, der Insel Kharg, vollständig ausgelöscht", erklärte Trump in den sozialen Medien.

"Ich habe entschieden, die Ölinfrastruktur der Insel NICHT zu zerstören. Sollte jedoch Iran oder irgendeine andere Partei versuchen, die freie und sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus zu stören, werde ich diese Entscheidung sofort überdenken."

Die USA und Israel sind im Umgang mit der Insel bislang vorsichtig vorgegangen, doch Berichten zufolge haben Vertreter der Trump-Regierung erklärt, dass eine Einnahme von Kharg in Betracht gezogen werde, solange der Krieg im Nahen Osten andauert.

Die Insel, die etwa 30 Kilometer vor der iranischen Küste liegt, wickelt laut einem aktuellen Bericht von JP Morgan rund 90 % der iranischen Rohölexporte ab.

Die Insel Kharg gilt als einer der verwundbarsten strategischen Punkte Irans.
Die Insel Kharg gilt als einer der verwundbarsten strategischen Punkte Irans. AP Photo

Iranische Medien melden 15 Explosionen auf Kharg

Die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete am Samstag von mindestens 15 Explosionen, während eine dichte Rauchwolke über der Insel Kharg aufstieg, die Ziel von US-Angriffen gewesen sein soll.

Den Angaben der Agentur zufolge richteten sich die Angriffe gegen eine Luftabwehranlage, einen Marinestützpunkt, den Kontrollturm des Flughafens sowie den Hubschrauberhangar eines Offshore-Ölunternehmens. Gleichzeitig hieß es, dass keine Ölinfrastruktur beschädigt worden sei.

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