Eine 1969 geborene "deutsche Staatsbürgerin" wurde in Jatigorsk im Kaukasus unter dem Vorwurf festgenommen, einen Anschlag vorbereitet zu haben, teilte der russische Föderale Sicherheitsdienst mit.
Der russische Föderale Sicherheitsdienst (FSB) hat bekannt gegeben, dass er eine "deutsche Staatsbürgerin, geboren 1969" festgenommen hat, die einen Terroranschlag auf eine Strafverfolgungsbehörde vorbereitet haben soll. In der Nähe dieser Einrichtung soll die Festnahme erfolgt sein.
In einer Erklärung behauptete (Quelle auf Russisch) der Inlandsgeheimdienst, die Festgenommene habe im "Auftrag ukrainischer Spezialdienste" gehandelt.
Demnach habe die Frau eine Bombe in einem Rucksack "in die Einrichtung der Strafverfolgungsbehörden in Pjatigorsk" getragen. Der Sprengsatz "wurde mit Mitteln der elektronischen Kriegsführung entdeckt und blockiert".
Nach Angaben des russischen Geheimdiensts bestand die Bombe aus einem Sprengstoff mit einer Kapazität von 1,5 kg TNT-Äquivalent und war mit Abschaltelementen ausgestattet.
Der Terroranschlag wurde angeblich "in den Morgenstunden geplant, um möglichst viele Opfer unter den Vollzugsbeamten zu erreichen", so die Agentur in einer Erklärung.
Ferngezündet werden sollte Bombe demnach von einem 1997 geborenen "Bürger einer der Republiken der zentralasiatischen Region". Er wurde ebenfalls verhaftet.
Die Frau habe bei dem Anschlag sterben sollen. Beide hätten ein Geständnis abgelegt, heißt es vom FSB. Die Namen der Festgenommenen wurden nicht bekannt gegeben.