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Nach Wahlniederlage in Ungarn: Orbán will nicht ins Parlament, aber sein Partei Fidesz umbauen

Viktor Orbán am Vorabend der Wahlen vom 12. April
Viktor Orbán am Vorabend der Wahlen vom 12. April Copyright  Miniszterelnöki Kommunikációs Főosztály/Kaiser Ákos
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Von Euronews
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Nach dem Wahlsieg der TISZA-Partei reagiert Orbán: Fidesz soll umgebaut werden, sein Mandat gibt er auf.

Der scheidende ungarische Ministerpräsident will seinen Sitz im Parlament nicht einnehmen. Und Viktor Orbán will seine Partei umgestalten. Er sagte: "Die Diskussionen über die Erneuerung der nationalen Seite, unserer Fraktion und den Schutz unserer Gemeinden laufen auf Hochtouren. Alle unsere Kandidaten wurden angehört. Wir brauchen die Ansichten, die Erfahrung und das Engagement aller Mitglieder unserer Gemeinschaft."

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Zugleich kündigte er weitreichende personelle und strukturelle Änderungen an. Die Fraktion, die sich am Montag konstituieren soll und von Gergely Gulyás geleitet wird, werde "radikal umstrukturiert".

Außerdem erklärte Viktor Orbán, er werde sein über die Fidesz-KDNP-Liste errungenes Parlamentsmandat zurückgeben: "Wir brauchen mich jetzt nicht im Parlament, sondern bei der Neuorganisation der nationalen Seite."

FIDESZ-Erneuerungskongress schon im Juni

Für die kommende Woche kündigte Viktor Orbán zudem einen nationalen Parteikongress an. Der ursprünglich für den Herbst geplante Erneuerungskongress solle auf Juni vorgezogen werden.

"Ich stehe seit fast vier Jahrzehnten an der Spitze unserer Gemeinschaft. In dieser Zeit haben wir Erfolge und Misserfolge, Wahlsiege und Niederlagen erlebt. Aber eines hat sich nicht geändert: Dieses Lager war immer die geschlossenste politische Gemeinschaft in Ungarn – und diese Einheit wird jetzt gebraucht", sagte Orbán. Die Parteiführung habe ihm vorgeschlagen, den Vorsitz fortzuführen. "Wenn der Kongress mir das Vertrauen schenkt, bin ich bereit, diese Aufgabe zu übernehmen."

Orbán äußerte sich damit zum zweiten Mal öffentlich seit der Wahlniederlage seiner Partei.

Er steht – mit einer kurzen Unterbrechung – seit fast drei Jahrzehnten an der Spitze von Fidesz und ist seit 2003 durchgehend Parteivorsitzender.

Nach dem deutlichen Wahlsieg der TISZA-Partei am 12. April kann Fidesz 42 Abgeordnete über die nationale Liste in das neue Parlament entsenden.

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