Das US-Außenministerium erklärte, am 2. und 3. Juni Verhandlungen zur Erreichung eines dauerhaften politischen Abkommens abzuhalten. Das Pentagon werde zudem am 29. Mai Delegationen der Streitkräfte beider Länder zusammenbringen.
Der Libanon und Israel haben sich am Freitag trotz neuer Gewaltausbrüche auf eine Verlängerung ihrer Waffenruhe um 45 Tage geeinigt. Das teilte das US-Außenministerium nach Vermittlungsgesprächen mit.
"Die am 16. April vereinbarte Einstellung der Feindseligkeiten wird um 45 Tage verlängert, um weitere Fortschritte zu ermöglichen", sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Tommy Pigott.
Er kündigte zudem an, dass das Außenministerium am 2. und 3. Juni Gespräche mit dem Ziel eines dauerhaften politischen Abkommens führen werde. Das Pentagon werde außerdem am 29. Mai Delegationen der Streitkräfte beider Länder zusammenbringen.
Man hoffe, dass die Gespräche zu einem dauerhaften Frieden zwischen beiden Staaten, zur gegenseitigen Anerkennung von Souveränität und territorialer Integrität sowie zu echter Sicherheit entlang der gemeinsamen Grenze beitragen würden, so Pigott weiter.
Die Waffenruhe, die bereits einmal verlängert worden war, wäre am Sonntag ausgelaufen.
Trotz anhaltender Gewalt betrachten die USA, Israel und der Libanon die Vereinbarung weiterhin als gültig. Während der Gespräche führte Israel weitere Angriffe im Libanon durch.
Israel erklärte, weiterhin gegen die Schiitenmiliz Hisbollah vorzugehen. Deren Angriffe auf Israel aus Solidarität mit dem Iran hatten den grenzüberschreitenden Konflikt ausgelöst.
Die Hisbollah nimmt nicht an den Gesprächen in Washington teil.