Spaniens Nationaltrainer hatte der FIFA schon zuvor eine Vorausliste mit den Namen von 55 Spielern geschickt. Wer dort fehlt, darf trotz Ausfällen nicht zur WM nachrücken.
Der Coach von Spaniens Nationalteam Luis de la Fuente hat seine 26 Mann beisammen, die nach Amerika reisen, um der Mannschaft den zweiten Stern über dem Wappen zu sichern.
La Roja bestreitet am 15. Juni ihr erstes Match gegen Kap Verde.
Trainer De la Fuente hatte der FIFA bereits am 11. Mai eine vorläufige Liste mit 55 Spielern übergeben, aus der die endgültige Auswahl hervorgehen sollte. Die große Frage ist jedoch, wie viele dieser Profis – einige von ihnen gehören zu den wichtigsten – rechtzeitig fit werden für die WM in den USA, Mexiko und Kanada.
Der König gibt die Namen bekannt
Die Bekanntgabe übernahm ein ganz besonderer Zeremonienmeister: nämlich König Felipe VI.
Im Edificio Telefónica eröffnete Rafael Louzán, Präsident des spanischen Fußballverbands, die Zeremonie zur Präsentation des Kaders für die Weltmeisterschaft in diesem Sommer. An seiner Seite stand Jesús Navas, früherer Nationalspieler und Träger des Ordens Real Orden del Mérito Deportivo.
De la Fuente benennt Spaniens endgültigen WM-Kader
Im Tor: Unai Simón, Joan García und David Raya.
In der Abwehr: Aymeric Laporte, Pau Cubarsí, Marcos Llorente, Marc Cucurella, Alejandro Grimaldo, Marc Pubill, Eric García, Pedro Porro.
Im Mittelfeld: Pedri, Fabián Ruiz, Martín Zubimendi, Gavi, Rodri Hernández, Alex Baena, Mikel Merino.
Im Angriff: Mikel Oyarzábal, Dani Olmo, Yeremy Pino, Lamine Yamal, Nico Williams, Ferrán Torres, Borja Iglesias, Víctor Muñoz.
Für die verletzten Nico Williams, Lamine Yamal und Mikel Merino tickt die Uhr.
Der 23-jährige Angreifer Nico Williams von Athletico schleppt eine mittelschwere Verletzung an der Oberschenkelrückseite mit sich herum. Der 18-jährige Barça-Profi Lamine Yamal erholt sich von einem Muskelfaserriss, und der 29-jährige Mittelfeldspieler von Arsenal hat einen Ermüdungsbruch im rechten Fuß.
Spaniens Nationaltrainer zeigt sich dennoch nicht sonderlich beunruhigt: "Ich glaube, dass alle nominierten Spieler bis zum Beginn der WM wiederhergestellt sind und für das erste Spiel zur Verfügung stehen. Sollte es nicht für das erste reichen, dann für das zweite oder dritte. Das bringt uns keinen gravierenden Rückschlag."