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Mindestens 11 Tote bei massivem russischen Luftangriff auf die Ukraine

Ein Anwohner begutachtet die Stelle eines russischen Raketenangriffs auf ein Wohnhaus in Kyjiw, Ukraine, am zweiten Juni 2026. (AP Photo/Efrem Lukatsky)
Eine Anwohnerin schaut auf den Ort eines russischen Raketenangriffs auf ein Wohnhaus in Kyjiw, Ukraine, am Dienstag, zweiten Juni 2026. (AP Photo/Efrem Lukatsky) Copyright  AP Photo
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Von Jeremiah Fisayo-Bambi
Zuerst veröffentlicht am
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Bei nächtlichen Raketen- und Drohnenangriffen werden mindestens elf Menschen getötet und mehr als hundert verletzt. Kyjiw meldet mehrere Todesopfer und Stromausfälle.

Massive russische Raketen- und Drohnenangriffe haben in der Nacht weite Teile der Ukraine erschüttert. Nach Angaben der Behörden wurden dabei mindestens elf Menschen getötet, über Hundert weitere wurden verletzt. Einsatzkräfte begannen am Dienstagmorgen damit, das Ausmaß der Schäden zu erfassen.

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Auch die ukrainische Hauptstadt Kyjiw wurde angegriffen. Mehrere Explosionen waren zu hören, Brände brachen in verschiedenen Stadtteilen aus. Mindestens drei Menschen wurden getötet. In Kyjiw sind laut ukrainischen Medienberichten inzwischen vier Todesopfer bestätigt.

Passanten reagieren an der Einschlagstelle eines russischen Raketenangriffs auf ein Wohnhaus in Kyjiw, Ukraine, Dienstag, den zweiten Juni 2026. (AP Photo/Efrem Lukatsky)
Passanten reagieren an der Einschlagstelle eines russischen Raketenangriffs auf ein Wohnhaus in Kyjiw, Ukraine, Dienstag, den zweiten Juni 2026. (AP Photo/Efrem Lukatsky) Efrem Lukatsky/Copyright 2026 The AP. All rights reserved

Zuvor hatte der Bürgermeister von Kyjiw, Vitali Klitschko, die Bevölkerung gewarnt: "Explosionen in der Stadt! Die Luftabwehr ist im Einsatz! Bleiben Sie in den Schutzräumen!" Zudem sei in mehreren Stadtbezirken der ukrainischen Hauptstadt die Stromversorgung ausgefallen, teilte Klitschko mit.

Auch die Stadt Dnipro wurde Ziel russischer Angriffe. Nach Angaben der Behörden kamen dort vier Menschen ums Leben. "Dieser Angriff des Feindes hat vier Menschen das Leben gekostet", erklärte der regionale Gouverneur Oleksandr Hanzha. Unter den Opfern sei auch eine 73-jährige Frau. Die Zahl der Verletzten sei nach dem nächtlichen Angriff auf 16 gestiegen, schrieb Hanzha auf Telegram. In Kharkiv wurden nach Angaben des regionalen Gouverneurs Oleh Syniehubov acht Menschen verletzt. Betroffen war demnach der Stadtbezirk Slobidskyj.

Angriffe folgen auf Warnung Selenskyjs

Die Angriffe erfolgen nur wenige Tage, nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor möglichen starken Angriffen gewarnt hatte. "Uns liegen Geheimdienstinformationen vor, dass Russland einen neuen massiven Schlag vorbereitet", sagte Selenskyj am Freitag. Zugleich rief er die Bevölkerung dazu auf, "ihr Leben zu schützen"und Luftalarmwarnungen ernst zu nehmen.

Feuerwehrleute arbeiten am Brandort nach einem russischen Raketenangriff in Kyjiw, Ukraine, Dienstag, den zweiten Juni 2026. (AP Photo/Efrem Lukatsky)
Feuerwehrleute arbeiten am Brandort nach einem russischen Raketenangriff in Kyjiw, Ukraine, Dienstag, den zweiten Juni 2026. (AP Photo/Efrem Lukatsky) Efrem Lukatsky/Copyright 2026 The AP. All rights reserved

"Bitte achten Sie auf Luftalarmwarnungen und bringen Sie sich in Sicherheit. Unsere Dienste sind vorbereitet und arbeiten effektiv. Die Luftwaffe und alle anderen Verteidiger unseres Himmels werden wie gewohnt rund um die Uhr im Einsatz sein", sagte Selenskyj.

Zugleich erneuerte der ukrainische Präsident seinen Appell an die westlichen Verbündeten, zusätzliche Patriot-Luftabwehrsysteme bereitzustellen und zu finanzieren. Die Systeme gelten als eines der wirksamsten Mittel zur Abwehr russischer ballistischer Raketen.

Bereits in der vergangenen Woche hatte sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Schreiben an US-Präsident Donald Trump und den US-Kongress gewandt. Darin forderte er zusätzliche Patriot-Luftabwehrsysteme, um die zunehmenden russischen Raketen- und Drohnenangriffe abwehren zu können.

Weitere Quellen • AFP

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