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Stellantis investiert eine Mrd. Euro in Frankreich in neue E- und Hybridmodelle

Archivbild: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron applaudiert Stellantis-Konzernchef Carlos Tavares auf dem Autosalon in Paris. 14. Okt. 2024
Archivbild: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bejubelt Stellantis-Chef Carlos Tavares auf dem Autosalon in Paris, 14. Oktober 2024. Copyright  Ludovic Marin, Pool via AP
Copyright Ludovic Marin, Pool via AP
Von Doloresz Katanich mit AFP
Zuerst veröffentlicht am
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Der Schritt erfolgt, weil europäische Autobauer zunehmend unter Konkurrenzdruck durch chinesische Hersteller stehen. Sie bauen ihr Angebot an Elektro- und Hybridmodellen aus.

Stellantis, der Mutterkonzern von Peugeot, Fiat und Jeep, hat am Dienstag angekündigt, rund 1 Milliarde Euro in sein Werk im ostfranzösischen Mulhouse zu investieren. Ab 2029 sollen dort drei neue Peugeot-Modelle mit Elektro- oder Hybridantrieb entstehen.

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Die Entscheidung fällt in einer Phase, in der europäische Autobauer mit schwacher Nachfrage in China, wachsender Konkurrenz und neuen Zöllen kämpfen. Zugleich gewinnen chinesische Marken wie BYD, MG Motor und Chery im wachsenden europäischen Markt für Elektroautos an Boden. Viele Hersteller stecken deshalb viel Geld in neue Technologien und günstigere Modelle.

Die Ankündigung ist Teil der breit angelegten Strategie über 60 Milliarden Euro von Stellantis, mit der der Konzern seine Profitabilität in den kommenden fünf Jahren wieder steigern will. Zugleich bestätigt sie die Pläne für den Standort, die Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im vergangenen Monat skizziert hatte.

Nach Angaben von Stellantis umfasst die neue Fahrzeugpalette kompakte Limousinen und SUVs. Damit soll Peugeot seine Position in einem Segment ausbauen, das für rund 30 % der Autoverkäufe in Europa steht.

Die neuen Modelle seien kompakte Limousinen und SUVs, mit denen Peugeot seine Präsenz in einem „Schlüsselsegment“ stärken wolle, das rund 30 % der europäischen Pkw-Verkäufe ausmache, so Stellantis.

Europäische Hersteller stehen unter wachsendem Druck. Sie müssen auf emissionsärmere Fahrzeuge umstellen und sich zugleich gegen immer beliebtere chinesische Marken behaupten, die oft deutlich günstigere E-Modelle anbieten.

Anfang dieses Jahres räumte Stellantis-Chef Antonio Filosa ein, dass der Konzern die Nachfrage nach Elektroautos überschätzt habe. In der Folge schrieb die Gruppe 22 Milliarden Euro auf ihre E-Investitionen ab und startete eine strategische Überprüfung.

Seitdem hat Stellantis die neue Elektroplattform STLA One vorgestellt. Sie soll die Produktionskosten senken und die Entwicklung neuer Modelle beschleunigen.

Der viertgrößte Autobauer der Welt bündelt seine Ressourcen auf vier seiner 14 Marken: Peugeot, Fiat, Jeep und Ram. Gleichzeitig fährt der Konzern seine Produktionskapazitäten in Europa um rund 20 % zurück, das entspricht etwa 800.000 Fahrzeugen pro Jahr.

Zugleich baut das Unternehmen die Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern aus, um den Absatz in Frankreich und auf Auslandsmärkten zu stärken. Der chinesische Hersteller Dongfeng hat kürzlich ein Joint Venture mit Stellantis unterzeichnet, das Produktion, Vertrieb und Entwicklung in Europa umfasst.

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