Mit rund 21,8 Milliarden Dollar auf seinem Konto zählt Takalo weltweit zu den Reichsten. Wegen einer Banksperre kommt er jedoch seit etwa einem Monat nicht an sein Geld.
In Van, einer Stadt in der Osttürkei, nahe der Grenze zum Iran, entdeckte Ahmad J. Takalo plötzlich rund eine Milliarde Lira (fast 19 Millionen Euro) auf seinem Bankkonto. Die Herkunft des Geldes ist unklar.
Durch den unerwarteten Riesenbetrag wurde der 32-jährige theoretisch in die Liga der Superreichen katapultiert. Wegen einer von der Bank verhängten Sperre kommt Takalo jedoch seit etwa einem Monat nicht mehr an sein Geld.
Nach Angaben des Senders NTV Türkiye stammt Takalo aus Aserbaidschan und lebt seit rund zehn Jahren in der Türkei. Er bemerkte den ungewöhnlichen Kontostand, als er beim Einkaufen in einem Supermarkt mit seiner Bankkarte nicht bezahlen konnte und deshalb eine Filiale aufsuchte. Dort stellten Mitarbeiter fest, dass als verfügbarer Kontostand 999.999.999.999,99 türkische Lira angezeigt wurde.
Takalo betont, er habe keine Ahnung, wie dieses Geld auf sein Konto gelangt sein könnte. Wegen des außergewöhnlich hohen Guthabens überprüft die Bank seine Konten und hat zusätzlich eine Sperre eingerichtet.
Im Gespräch mit dem türkischen Fernsehsender sagte Takalo, er habe bei der Bank um Auskunft gebeten. Wegen der laufenden Prüfung habe man ihm jedoch bislang keine detaillierte Erklärung gegeben.
Takalo sagte, er habe die KI befragt: Die Antworten hätten nahegelegt, dass sich mit einem Budget dieser Größenordnung große Infrastrukturprojekte finanzieren oder erhebliche Mengen Gold erwerben lassen.