Religiöse Führer, Wissenschaftler und Studenten versammelten sich in Kuala Lumpur zum dritten internationalen Gipfeltreffen religiöser Führer, dessen Schwerpunkt auf der Stärkung der Jugend in einer Zeit rascher technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen lag.
Der von Malaysia in Zusammenarbeit mit der Muslim World League ausgerichtete Gipfel und die anschließende Vierte Südostasien-Wissenschaftskonferenz brachten mehr als 2.500 Teilnehmer aus 49 Ländern zusammen.
Die Redner betonten, dass die Menschenwürde und die interreligiöse Harmonie für den Aufbau stabiler Gesellschaften von zentraler Bedeutung sind, und hoben hervor, dass Religion kein Grund für Spaltung oder Rassismus sein dürfe, sondern eine Brücke zur Einheit.
Die Auswirkungen künstlicher Intelligenz und die Zunahme von Falschinformationen standen ganz oben auf der Tagesordnung, wobei die Teilnehmer vor dem Missbrauch generativer Tools und der Verbreitung von Desinformation warnten. Gleichzeitig hoben die Redner Bildung und den interkulturellen Dialog als wesentliche Instrumente zur Bekämpfung schädlicher Narrative hervor.
Der Gipfel endete mit einem Aufruf, das Engagement junger Menschen zu stärken, verantwortungsbewusstes Wissen zu fördern und eine inklusivere und von gegenseitigem Verständnis geprägte globale Gesellschaft zu schaffen.