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Libanon: Israel fliegt neue Angriffe – mindestens fünf Tote

Rauch steigt nach einem israelischen Militärangriff im Süden des Libanon in den Himmel, gesehen von Nordisrael aus, Freitag, 19. Juni 2026.
Rauch steigt nach einem israelischen Militärangriff im Süden des Libanon auf, gesehen von Nordisrael am Freitag, 19. Juni 2026. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Nathan Rennolds
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Weniger als 24 Stunden zuvor hatten US-Regierungsvertreter erklärt, Israel und die von Iran unterstützte Hisbollah hätten eine neue Waffenruhe vereinbart.

Israels Armee hat am Samstagmorgen erneut Ziele im Süden des Libanon angegriffen – obwohl Israel und die Hisbollah erst am Freitag eine Waffenruhe vereinbart hatten. Das meldeten libanesische Staatsmedien.

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Bei den Angriffen kamen nach bisherigen Angaben fünf Menschen ums Leben.

Kurz nach Mitternacht bombardierten israelische Kampfflugzeuge den Ort Nabatieh al-Fawqa. Später am Morgen trafen weitere Angriffe die Stadt Arabsalim und töteten nach Angaben der libanesischen Nationalen Nachrichtenagentur drei Menschen.

Zudem töteten Drohnenangriffe auf Deir al-Zahrani und Doueir zwei weitere Menschen, hieß es.

Die neuen Angriffe erfolgten weniger als einen Tag, nachdem US-Regierungsvertreter erklärt hatten, Israel und die von Iran unterstützte Miliz Hisbollah hätten sich erneut auf eine Waffenruhe geeinigt.

Seit Donnerstagabend bis in den Freitag hinein lieferten sich beide Seiten zudem mehrere Gefechte. Damit stand auch das vorläufige Friedensabkommen der USA mit Iran auf dem Spiel.

Am Freitag forderte Israels Minister für nationale Sicherheit, „der gesamte Libanon müsse brennen“, nachdem das Militär gemeldet hatte, im Süden des Landes seien vier Soldaten getötet worden.

„Für jede Träne einer israelischen Mutter müssen tausend libanesische Mütter weinen“, schrieb Itamar Ben-Gvir in sozialen Netzwerken.

In der Nacht zu Freitag hatte die israelische Armee bereits Ziele im gesamten Süden des Libanon angegriffen. Nach eigenen Angaben zielte sie auf Kämpfer der Hisbollah und deren Infrastruktur. Dabei sollen 18 Menschen getötet worden sein.

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